Die Geschichte hat gezeigt, dass ein Wirtschaftskrieg gegen ein Land oft in einen echten Krieg mündet. Auch Truppenaufstockungen sind oft das erste Anzeichen für eine drohende militärische Konfrontation. Vor diesem Hintergrund ist Joe Bidens Gipfel-Besuch ein Zeichen für eine Eskalation des Konfliktes.
Joe Biden legte in den letzten Tagen einen richtigen Auftritts-Marathon hin. Er trat vor der EU, NATO und G7 auf. Bei allen drei Treffen stand der Russland-Ukraine-Krieg als Thema im Mittelpunkt. Und die Stoßrichtung von Joe Biden ist klar: Er will Russland so weit wie möglich isolieren. Als erstes soll Russland aus dem G20-Gipfel ausgeschlossen werden. Weiterhin will die NATO Truppen in die osteuropäischen Länder verschieben. Es findet eine große Ostbewegung statt: Die 30 Staats- und Regierungschefs der NATO-Mitgliedsländer beschlossen, vier zusätzliche Kampfgruppen von jeweils bis zu 1000 Soldaten in der Slowakei, Ungarn, Bulgarien und Rumänien zu stationieren.
Olaf Scholz hat sich hinter Joe Biden versteckt, dem US-Präsidenten die Show überlassen. Scholz bestätigte ganz im Sinne der US-Regierung, dass sich die G7-Staaten zur »lückenlosen« Umsetzung der Russland-Sanktionen verpflichten. Scholz erklärte, dass die G7-Staaten weitere »umfangreiche Sanktionspakete« schnüren werden.


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