Der alterskranke Joe Biden macht dem peinlichen Schauspiel ein Ende. Er gibt dem Druck nach und akzeptiert, dass er nicht mehr fit genug ist für das Amt des amerikanischen Präsidenten [siehe Bericht »Washington Post«].
Daher will er kein zweites Mal antreten. Er wird aber noch bis zum Ende der Amtszeit bzw. bis zur Amtsübergabe weiterregieren. In seiner Erklärung heißt es:
»[...] Es war die größte Ehre meines Lebens, als Ihr Präsident zu dienen. Und obwohl es meine Absicht war, mich der Wiederwahl zu stellen, glaube ich, dass es im besten Interesse meiner Partei und des Landes ist, wenn ich zurücktrete und mich für den Rest meiner Amtszeit ausschließlich auf die Erfüllung meiner Pflichten als Präsident konzentriere. [...]«
Statt Biden soll nun dessen bisherige Vize-Präsidentin Kamala Harris in den Wahlkampf ziehen [siehe Bericht »n-tv«]. Das jedenfalls hat Joe Biden als Wunsch vorgetragen. Dabei hat die Vize-Präsidentin in den letzten vier Jahren keine gute Figur gemacht. Sie blieb selbst aus demokratischer Perspektive hinter ihren Erwartungen zurück.
Nun muss jedoch die Partei abstimmen, ob sie dem Wunsch von Joe Biden folgt. Hillary Clinton hat schon erklärt, dass sie Kamala Harris unterstützen will. Auch Alexander Soros, der Sohn von George Soros, hat sich schon demonstrativ hinter Kamala Harris gestellt.
Donald Trump freut sich schon: Gegen Harris habe er ein leichteres Spiel, meint er.


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