Irakische Politikerin berichtet über grausame Misshandlungen der Jesiden durch den IS

Bestialischer IS_ Mutter wurde dazu gebracht, ihr eigenes Kind zu essen

Eine jesidische Politikerin aus dem Irak hat die grausamen Verbrechen des "Islamischen Staates" (IS) gegen die Jesiden bezeugt. Eine Mutter sei dazu gebracht worden, ihren einjährigen Sohn zu essen. Ein zehnjähriges Mädchen sei vor vor den Augen ihrer Familie zu Tode vergewaltigt worden.

Freie Welt

Wie die britische Zeitung The Independent und später Welt-Online/N24 berichteten, hat die irakische Politikerin und Parlamentsabgeordnete Vian Dakhil die grausamen und bestialischen Verbrechen des sogenannten "Islamischen Staates" (IS/ISIS/DEASH) bezeugt. Fast zehntausend Jesiden seien in den letzten drei jahren von den IS-Terroristen gefangen genommen. Viele davon seien grausam ermordert worden, viele Frauen als Sex-Sklavinen verkauft.

Vian Dakhil beriechtete vom Fall einer Jesidin, die vom IS gefangen gehalten wurde. Nachdem man sie erst hungern ließ, gab man ihr Reis und Fleisch zu essen. Nach dem Essen teilte man ihr mit, dass sie gerade ihren einjährigen Sohn gegessen habe.

Weiterhin berichtete sie von einem zehnjährigen jesidischen Mädchen, das vor den Augen ihres Vates und ihrer Schwester zu Tode vergewaltigt wurde.

Solche Fälle sprechen exemplarisch für die grausame Behandlung der Jesiden durch die Terroristen des IS. Da die Jesiden im Islam nicht als Buchreligion anerkannt sind, haben die IS-Anführer ihren Terrorkriegern freie Hand gelassen.

In den von der irakischen Armee befreiten Gebieten wurden Massengräber entdeckt, die die Grausamkeiten des IS belegen.

 

 

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.