Es geht um den Islam: Passt dem mächtigen Medien-Konzern das Thema nicht?

Bertelsmann-Tocher Random House will neues Sarrazin-Buch nicht veröffentlichen

Die »Random House Verlagsgruppe«, eine Tochter des mächtigen Bertelsmann-Konzerns, hat sich von der Veröffentlichung von Sarrazins neuem Buch über den Islam zurückgezogen. Sarrazin hat inzwischen einen neuen Verlag gefunden.

Freie Welt

Die Bücher von Thilo Sarrazin haben stets das Zeug zum Besteller. Denn Sarrazin scheut sich nicht, die heißen Eisen anzufassen und die Probleme in der Gesellschaft beim Namen zu nennen.

Sarrazin hatte mit der »Random House Verlagsgruppe« ausgemacht, dass diese sein neues Buch über den Islam verlegt. Die »Random House Verlagsgruppe« gehört zum Bertelsmann-Konzern. Sie war 1968 durch den Zusammenschluss aller Buchverlage von Bertelsmann entstanden. Die Bertelsmann SE & Co. KGaA zählt zu den weltweit größten Medienunternehmen.

Doch die Verlagsgruppe hatte sich plötzlich von der Veröffentlichung von Sarrazins Buch zurückgezogen [siehe Bericht »Frankfurter Rundschau«]. Der Fall ist schließlich in München vor Gericht gelandet.

Nun hat Sarrazin einen neuen Verlag gefunden. Sein Buch mit dem Titel »Feindliche Übernahme - wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht« soll bald im »FinanzbuchVerlag« der »Münchner Verlagsgruppe« erscheinen [»RBB«].

Sven von Storch

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