Kein gutes Zeichen für die SPD-Linke-Grüne-Koalition in Berlin

Berlins OB Müller (SPD) ist mit Abstand der unbeliebteste Landeschef in Deutschland

Michael Müller (SPD) kann sich nicht gerade über hohe Beliebtheitswerte freuen. Er ist momentan mit Abstand der unbeliebteste Regierungschef eines Bundeslandes.

Die Ministerpräsidenten der Bundesländer und die Oberbürgermeister der Stadtstaaten (Hamburg, Bremen, Berlin) sind in der Regel auch so etwas wie Landesväter oder Landesmütter. Franz-Josef Straß galt einst als Landesvater Bayerns.

Über eine solche Verwurzelung und Unterstützung in seiner Heimat kann sich Berlins Oberbürgermeister Michael Müller (SPD) nicht freuen. Einer neuesten Umfrage zufolge ist er mit Abstand der unbeliebteste Landeschef Deutschlands [siehe Berichte »B.Z.«, »Berliner Zeitung«].

Nach dem »RTL/n-tv-Trendbarometer« sind nur 27 Prozent mit seiner Amtsführung zufrieden. Damit ist er nochmal um elf Prozentpunkte schlechter als im Jahr 2017, als er ebenfalls auf den letzten Platz in Deutschland landete. Das wirf auch schlechtes Licht auf die Koalition von SPD, Linken und Grünen, die er anführt. Berlin wird schlecht regiert, so scheinen die Bürger das zu empfinden.

Sven von Storch

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