Willkommen in der DDR 2.0: Rationierung des Wohnraums

Berliner Senat will Wohnraum pro Person begrenzen

Weil Berlin durch Massenzuwanderung, Gentrifizierung und mangelndem Wohungsbau zu wenig Wohnungen hat, will der Senat in den Beständen der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften Wohnraum rationieren. Obergrenzen sollen die maximale Zahl der Zimmer pro Person festlegen.

In den 1990er Jahren und in den frühen Jahren der 2000er Jahre gab es in Berlin ganz viel freien Wohnraum. Es war sehr leicht, für wenig Geld eine große Wohnungen zu mieten oder zu kaufen.

Die Berliner Stadtregierung hat es geschafft, dass Berlin nun eine Stadt der Wohnungsnot geworden ist. Durch Massenzuwanderung, Unterbringung von Hunderttausenden Zugewanderten und Flüchtlingen aus Syrien, Afghanistan und der Ukraine, durch Gentrifizierung und unzureichendem Neubau von Wohnungen ist nun ein Mangel entstanden.

Nun kommt ausgerechnet die von der CDU-geführte Stadtregierung auf die Idee, in den Beständen der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften Wohnraum zu rationieren. Zwar sind die radikalen Forderungen der linken Parteien, nur maximal ein Zimmer pro Person zu erlauben, erst einmal vom Tisch. Dennoch soll sich die Vergabe stark nach der Anzahl der Personen richten [siehe Berichte »Tichys Einblick«, »Tagesspiegel«]. Es wird wie in der DDR: Es wird bestimmt, wie viel Wohnraum einem zusteht.

 

 

Sven von Storch

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