Der Lockdown, die große Einsperrung der Bürger und Schließung des Wirtschaftslebens, wird in Berlin noch mindestens bis zum 24. April weitergehen. Das hat der Berliner Senat beschlossen.
Einkaufen und der Friseurbesuch werden vorerst weiterhin möglich sein, aber nur unter äußerst schweren Bedingungen: Man muss einen tagesaktuellen Corona-Test vorweisen. Außerdem sollen Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern Testmöglichkeiten anbieten. Problem: So viele Test-Kits und Test-Möglichkeiten gibt es bislang noch gar nicht. Die Opposition kritisiert, dass es »der Senat bis heute nicht geschafft habe, genug Ressourcen aufzubauen, um alle flächendeckend so oft wie möglich und kostenfrei zu testen«.
Bei den bisherigen Test-Stationen in Berlin hat jeder Berliner eine Gratis-Test-Möglichkeit pro Woche. Das bedeutet, an diesem Tag müssen alle Erledigungen bewältigt werden. Sonst muss man wieder eine Woche warten.
FFP2-Masken sollen in allen Innen-Bereichen (Büros, Arbeitsplätze, Arztpraxen, ÖPNV usw.) getragen werden. Dies gilt auch für zu Hause, wenn Besuch aus einem anderen Haushalt vorbeikommt. Arbeitgeber sollen den Arbeitnehmern mehr »Home Office« ermöglichen. Mindestens 50 Prozent der Arbeitnehmer sollen von zu Hause aus arbeiten.


Add new comment