Die Gneisenaustraße in Berlin erinnert an August Neidhardt von Gneisenau. Er war preußischer Generalfeldmarschall. Nach der Teilnahme am Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg 1783 und an der Verteidigung Kolbergs gegen Napoleon im Jahre 1807 stieg er in die Militärführung auf und trieb zusammen mit Gerhard David von Scharnhorst die preußische Heeresreform voran. Als Stabschef Blüchers hatte er großen Anteil an den Siegen über Napoleon in den Befreiungskriegen von 1813–1815.
Die Gneisenaustraße ist nur eine von vielen Straßen, Wegen, Plätzen und Orten in Berlin, die an preußische Offiziere und Schlachten erinnern. Sollen jetzt all diese Namen geändert werden?
Wenn es nach den Grünen in Berlin geht, sollen diese Straßennamen alle geändert werden [siehe Berichte »B.Z.«, »NZZ«]. So fordern die Grünen etwa im Bezirksparlament von Kreuzberg-Friedrichshain die »Umbenennung aller nach Generälen und Schlachten benannten Straßen und Plätze«.
Nach dem Geschichtsbild der Grünen haben nicht einmal jene einen Platz in der historischen Erinnerung, die sich Napoleon Bonaparte in den Weg stellten und für die Freiheit des deutschen Volkes gekämpft haben. Für das Vaterland zu kämpfen, ist heute keine ehrenvolle Sache mehr. Wen wundert es dann, dass Frau Ursula von der Leyen keine Rekruten mehr für die Bundeswehr bekommt?


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