CO2-Sparen statt Wohnungsneubau: Auf Mieter kommen höhere Kosten zu

Berlin_ 3,5 Mrd. Euro für energetische Sanierung statt für Wohnungsneubau

Die Berliner Regierung will landeseigene Wohnungen für 3,5 Milliarden Euro energetisch sanieren lassen, um den klimapolitischen Zielen gerecht zu werden und den CO2-Ausstoß zu senken. Dabei wäre bei den Mietpreisen und der Wohnungsnot der Bau neuer Wohnung viel dringender.

Wie die »Berliner Morgenpost« berichtet, will die Berliner Regierung landeseigene Wohnungen für 3,5 Milliarden Euro energetisch sanieren lassen, um klimapolitischen Zielen gerecht zu werden und den CO2-Ausstoß zu senken

Der Bauexperte der AfD-Hauptstadtfraktion, Harald Laatsch, kommentiert die Meldung, derzufolge die landeseigenen Wohnungsunternehmen in den kommenden acht Jahren mehr als 3,5 Milliarden Euro für die energetische Sanierung ihres Gebäudebestandes ausgeben wollen, in einer Presseerklärung:

»3,5 Milliarden können die landeseigenen Wohnungsunternehmen nur über neue Kredite finanzieren. Sie sind ohnehin mit enormen Krediten belastet, mit denen der Senat über Schattenhaushalte das Haushaltsdefizit etwas kleiner rechnet. Die zusätzliche Kreditaufnahme wird sie wirtschaftlich noch mehr überlasten. Zudem werden die Mieter ordentlich zur Kasse gebeten, denn die Modernisierungskosten werden natürlich auf die Miete umgelegt.

Besonders dramatisch ist, dass für diese ungeheure Summe nicht eine einzige neue Wohnung für den kaputtregierten Berliner Wohnungsmarkt entsteht. Diese Kreditaufnahme wäre nur dann gerechtfertigt, wenn sie zur Linderung der Wohnungsknappheit beitragen würde – das Geld für den Popanz ›Klimaschutz‹ zu verschwenden, ist purer Wahnsinn.«

Sven von Storch

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