Sie behaupten, sie könnten nicht anders, als gegen Trump anzuschreiben

Berichte gegen Trump_ Medien inszenieren sich als Opfer

Trump warf der Presse vor, einseitig zu berichten. Führende US-Journalisten gaben dies zu. Doch sie meinen, sich als als Aufklärer zu verstehen und seien gezwungen, gegen Trump anzuschreiben.

Freie Welt

Donald Trump wettert leidenschaftlich gegen die Mainstream-Medien. Sie würden einseitig gegen ihn schreiben. Sie würden nicht fair berichten. Einige Politiker der Republikaner sind ihm beigesprungen. Seine Fans schimpfen in den sozialen Netzwerken sowieso auf die "linksliberalen" Mainstream-Medien.

Mittlerweile haben immer mehr US-Journalisten offen eingeräumt, die Neutralität zu verletzten. Sie meinen, sie könnten nicht anders, weil Trump gegen alles stehe, wofür sie selber stünden. Und so machen sie in ihren Artikeln und Reportagen, insbesondere jedoch in den sozialen Netzwerken, keinen Hehl aus ihrer Anti-Trump-Haltung. Dies ging sogar so weit, dass die New York Times (wie die Welt berichtete) ihre Journalisten zur Neutralität ermahnen musste.

Sowohl in den USA als auch in Europa erleben die alternativen Medien einen regelrechten Boom. Grund ist der einseitige Konses, der die Mainstream-Medien bestimmt und das Weltbild vieler Journalisten prägt. Viele Leser und Zuschauer wollen sich jedoch nicht mehr mit dem einseitigen Journalismus abfinden und suchen nach Gegendarstellungen und anderen Meinungen, um die Argumente für und wider für sich selbst besser abwägen zu können.

 

 

Sven von Storch

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