Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) will Klimaschutzgesetz verschärfen

Benzin bald unbezahlbar_ CO2-Preis von 100 Euro pro Tonne droht

Mitarbeiter des Bundesumweltministeriums planen, den CO2-Preis in den kommenden vier Jahren schrittweise auf 100 Euro zu erhöhen. Damit würden auch die Benzinpreise extrem ansteigen.

Die Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) will das Klimaschutzgesetz weiter verschärfen [siehe Bericht »RT«].

Sie fordert, einen Automatismus einführen. Wenn in den Sektoren Verkehr und Gebäude die im Klimaschutzgesetz festgeschriebene Jahresemissionsmenge überschritten werden sollte, solle der CO2-Preis diesen Sektoren zum jeweils nächsten Jahreswechsel um 15 Euro steigen.

Zurzeit liegt der CO2-Preis bei 25 Euro pro Tonne. Dies gibt das neue Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) vor. Der Preis steigt laut diesem Gesetz bis 2025 schrittweise auf 55 Euro.

Experten des Bundesumweltministeriums wollen nun den CO2-Preis in den kommenden vier Jahren schrittweise auf 100 Euro zu erhöhen. Mit den Einnahmen lasse sich die Streichung der Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) komplett finanzieren, heißt es. So solle bereits ab Januar 2022 der CO2-Preis 45 Euro betragen.

Sven von Storch

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