Stimmen aus der AfD zum großen Sieg von Magdeburg

Beatrix von Storch zum Triumph der AfD: "Die Richtung ist klar: Freiheitlich, patriotisch, konservativ"

Es ist ein grandioser Sieg für die AfD und eine herbe Niederlage für die CDU, für Sven Schutze und Friedrich Merz. Die Bürger in Sachsen-Anhalt haben ein klares Urteil gefällt.

Beatrix von Storch im Bundestag


Die AfD hat bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt den größten Wahlsieg ihrer Geschichte errungen. Mit über 44 Prozent hat sei ein Rekordergebnis eingefahren und die CDU mit nur rund 18 Prozent auf einen niedrigen zweiten Platz verwiesen. Die Wahlbeteiligung war ebenfalls rekordverdächtig. Die Bürger haben gesprochen und eine klare Aussage getroffen: Die politische Wende ist jetzt!

"Die Richtung ist klar: Freiheitlich, patriotisch, konservativ"

Beatrix von Storch kommentierte den Wahlerfolg auf X folgendermaßen:

"Triumph für die AfD, Absturz für die CDU. Herzlichen Glückwunsch an Siegmund und alle Wahlkämpfer! In der Union diskutieren sie schon, war es Merz oder Schulze, der es verbockt hat. Es geht nicht um Köpfe, es geht um ein Prinzip: Vor der Wahl konservativ Kante zeigen, nach der Wahl linke Politik. Die Leute haben es soo satt. Dies ist eine Richtungsentscheidung und die Richtung ist klar: Freiheitlich, patriotisch, konservativ. Wenn die CDU jetzt mit der Linken kooperiert, ist sie tot."

Screenshot X – Beatrix von Storch Beatrix vStorch Triumph für die AfD Absturz – Beatrix vStorch – 2026-09-06

"Diese Wahl markiert eine Zeitenwende"

Der Co-Vorsitzende der AfD in Mecklenburg-Vorpommern, Leif-Erik Holm, gratuliert seinen Kollegen in Sachsen-Anhalt auf X mit den Worten:

"Diese Wahl markiert eine Zeitenwende. Glückwunsch, Ulli! Uns in #MV gibt dieser Triumph enormen Rückenwind. Die blaue Welle schwappt weiter nach MV! Wir können Schwesigs Regierungsdesaster beenden und mit frischen Ideen durchstarten! Die AfD schreibt Geschichte. Fortsetzung folgt."

Screenshot X – Leif Erik Holm MdB Leif Erik Holm Diese Wahl markiert eine – Leif Erik Holm – 2026-09-06

"Ulrich Siegmund und die sachsen-anhaltische AfD haben einen großartigen Wahlsieg errungen"

Die Landes- und Fraktionsvorsitzende der AfD Berlin, Dr. Kristin Brinker, kommentiert den Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt:

"Ulrich Siegmund und die sachsen-anhaltische AfD haben einen großartigen Wahlsieg errungen und ein Ergebnis erzielt, dass der AfD noch vor kurzem niemand zugetraut hätte. Das heutige Wahlergebnis beweist, dass ein politischer Weg abseits der verkrusteten Altparteien möglich ist. Viele Menschen, die mit den Verhältnissen unzufrieden sind, zögern nicht mehr und wählen die AfD. Sie wollen den politischen Wandel, eine grundsätzliche politische Wende. Wir spüren das auch im Berliner Wahlkampf."

"Die CDU wurde halbiert und ist krachend gescheitert"

Der Hamburger AfD-Landeschef Dirk Nockemann teilte in einer Pressemitteilung mit:

"Herzlichen Glückwunsch an die Parteifreunde und Ulrich Siegmund für diesen fulminanten Wahlsieg. Der AfD Sachsen-Anhalt gelingt ein historischer Erdrutschsieg. Die CDU wurde halbiert und ist krachend gescheitert. Es ist auch eine Niederlage für Bundeskanzler Merz, dessen Festhalten an der bornierten Brandmauer die AfD stärker und stärker macht. Der Osten pfeift auf undemokratische Brandmauern. 

Ob es für die absolute Mehrheit reicht, wird der Abend zeigen, doch der Wählerwille spricht sich klar für die erste AfD-Landesregierung in Deutschland aus – und das muss jetzt auch geschehen. Alles andere als eine AfD-geführte Landesregierung wäre ein Skandal und nicht im Sinne unserer Demokratie. Die AfD wird diese unhaltbaren Zustände beenden und wieder Politik für die eigenen Bürger und unsere Heimat machen!"

"Die Brandmauer schützt keine Demokratie und ist keine Lösung für die Zukunft"

Der Landesvorsitzende der AfD Niedersachsen, Ansgar Schledde, erklärte in einer Pressemitteilung:

"Die AfD ist in Sachsen-Anhalt mit Abstand stärkste Kraft mit einem historisch guten Ergebnis von 44,5 Prozent nach Hochrechnungen. Das bleibt die Nachricht des Abends. Ohne die SED-Nachfolger kann keine Regierung gebildet werden. Die CDU steht vor der Entscheidung: Zusammenarbeit mit der Nachfolgepartei der SED und Stillstand, ein geschäftsführender Ministerpräsident ohne Mehrheiten – oder der Wechsel einzelner CDU-Abgeordneter zur AfD und damit ein echter Zukunftskurs für Sachsen-Anhalt. 

Dieser Wahlkampf zeigt: Die Brandmauer schützt keine Demokratie und ist keine Lösung für die Zukunft. Sie schützt abgewählte Personaltableaus. Sie schützt genau das, was der Wähler nicht will: Mehrheitsfindung ausschließlich mit linken Kräften. Ulrich Siegmund hat den Auftrag der stärksten Partei. Wer mit ihm nicht spricht, stellt sich gegen etablierte Prinzipien der Demokratie. Für Niedersachsen gilt dasselbe: Die besten Lösungen für Niedersachsen müssen entscheiden, nicht das Abgrenzen im Stile eines Kartells. Wir machen weiter, bis auch hier die Stimmen der konservativen und freiheitlichen Bürger nicht mehr ignoriert werden können. Die AfD Niedersachsen gratuliert den Parteifreunden in Sachsen-Anhalt zu diesem außerordentlichen Erfolg!"

Sven von Storch

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Kommentare

Ronald Schroeder

06.09.2026 | 21:30

Der Sieg war so umfassend, gleichgültig, ob zur absoluten Mehrheit ein Sitz fehlt (oder nach Auszählung der immer sehr systemparteienfreundlichen Briefwahl am Ende drei Sitze zur absoluten Mehrheit fehlen) oder die absolute Mehrheit erreicht wird.

Dieses Wahlergebnis gefährdet das politische System der BRD, auch wenn es nur im bevölkerungsarmen Sachsen-Anhalt erzielt wurde. Es zeigt den Menschen in diesem Land, daß Widerstand gegen das herrschende politische Kartell, welches sich den Staat zur Beute gemacht hat, welches sich die Gesetze nach Belieben zurechtbiegt, um die politische Opposition niederzuhalten, welches den weisungsgebundenen Verfassungsschutz instrumentalisiert, um die politische Opposition zu diskreditieren, welches der Opposition seine Rechte auf parlamentarische Teilhabe im Präsidium der Parlamente vorenthält, während man Phrasen von Demokratie und Toleranz absondert.

Dieses Wahlergebnis gefährdet die Existenz von CDU/CSU, ideologisch längst völlig entkernte Parteien, besetzt mit jahrzehntelang erfahrenen Strategen der Macht, denen es völlig gleichgültig ist, ob sie Grenzen ohne Obergrenze öffnen oder einen soliden Haushalt versprechen und wenige Tage später die größte Verschuldungsorgie der Nachkriegsgeschichte durchwinken. Die Hauptsache, man hat seine Posten, seine Diäten und Pfründe in die nächste Legislatur gesichert.

Wenn aber diese Pfründe gefährdet sind, werden diese Strategen der Macht ohne jede Überzeugung mit wohlfeilen Worten von staatsmännischer Verantwortung auch zur Opposition überlaufen, wenn dort das weitere Auskommen im Politikbetrieb gesichert ist. Das ist die eigentliche Gefahr für die politische Nomenklatura im Konrad-Adenauer-Haus.

Dieser Gefahr kann man inzwischen nur noch durch ein schnelles Verbot der AfD bannen. Das von den Systemparteien nach Gusto besetzte Bundesverfassungsgericht wird hierzu jederzeit bereit sein. Das Zeitfenster hierzu ist aber begrenzt. Ein System, welches Gefahr läuft, die Herrschaft zu verlieren, wird sich im Zweifel nicht mehr um den Anschein von Demokratie scheren. Noch hat man das Bundesverfassungsgericht handverlesen im Amt, stellt die Innenminister von Bund und Ländern und hat im April 2025 nicht ohne Grund das Operative Führungskommando der Bundeswehr für Einsätze im Inland geschaffen.

Insofern leben wir, wie die Menschen in der DDR 1989, wieder einmal in historischen Zeiten.

"Freiheitlich, patriotisch, konservativ" - das geht schon mal gar nicht in einem Land, das mit Zustimmung seiner(?) Regierung abgeschafft werden soll.

Da muß man schon vorweg diese Regierung abschaffen (oder schafft sich die nun endlich selber ab?).

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