Die SPD hatte versucht, die CDU/CSU über den Tisch zu ziehen und mit ihren Personalvorschlägen für das Bundesverfassungsgericht linke Politik und rotgrüne Werte ins höchste deutsche Gericht zu tragen, womöglich noch mit dem Ziel, AfD-Verbotsbefürworterinnen zu platzieren, um die Konkurrenz verbieten zu lassen und am Ende eine links-rot-grüne Regierungs-Koalition auf den Weg zu bringen.
Beatrix von Storch: Die Zeit der Hinterzimmerdeals ist vorbei
Die Union hätte sich auf dieses Spiel eingelassen, wenn nicht die AfD aufgepasst und Beatrix von Storch mit ihrer entlarvenden Frage an Friedrich Merz den Stein ins Rollen gebracht hätte, der zur politischen, öffentlichen und medialen Debatte um die Personalien Frauke Brosig-Gersdorf und Ann-Katrin Kaufhold geführt hat.
Auf X schrieb Beatrix von Storch:
»Brosius Gersdorfs Kandidatur ist Geschichte. Auch das ist der Vorteil der starken AfD-Opposition. Die Zeit von Hinterzimmerdeals, in denen der Ausverkauf konservativer Werte über die Köpfe der bürgerlich konservativen Basis hinweg betrieben werden konnte, ist genauso vorbei wie die Diskurshoheit der Linken.«
Die konservative Basis der CDU/CSU hat dank der AfD Gehör gefunden
Es war der Einsatz von Beatrix von Storch, es waren die Kampagnen der Zivilen Allianz und der Initiative Totalitarismus-Watch [siehe HIER und HIER], es war der Einsatz der AfD, es waren die alternativen Medien wie auch die Freie Welt, die am Ende die Diskussion losgetreten hatten und schließlich in große Teile des bürgerlichen und christlichen Lagers in der Union gebracht hatten.
Parteien sollten auf ihre Basis hören und keine Hinterzimmerspielchen machen
Die Union hat in vielen Fragen die Werte und Interessen ihrer eigenen Basis verraten, um mit der SPD eine Koalition einzugehen. All das wäre nicht nötig gewesen, wenn die CDU und CSU bereit gewesen wären, die Brandmauer fallen zu lassen und mit der AfD in Verhandlungen zu treten. Es kann nicht sein, dass eine große Partei wie die Union einfach ihre eigenen Wähler und Werte verrät, nur in Hinterzimmern Deals mit linken Parteien auszutüfteln.
Parteien müssen zu ihren Werten stehen, so wie die AfD zu ihren Werten steht, auch wenn sie dafür von den anderen Parteien und den großen Mainstream-Medien angegriffen wird.


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