[Siehe hierzu Artikel und Audio von RBB: Interview mit Beatrix von Storch]
Zu Joe Bidens Rücktritt von der Präsidentschafts-Kandidatur hat der RBB Beatrix von Storch in einem Interview befragt.
Beatrix von Storch verwies auf die gesundheitliche Lage Joe Bidens, die es ihm schwer mache, weiter das Amt auszuüben. Er sei offensichtlich dement.
Für Trump sei er der »beste Wahlkämpfer« gewesen, weil Biden sich selbst demontiert hat und es Trump einfach machte. Die Auftritte von Biden seien so schwach gewesen, dass es auf das Konto seines Kontrahenten Trump ging. Das sei der Grund gewesen, warum man nun Biden aus dem Verkehr gezogen hat. Denn es sei jedem klar geworden, dass er weder sein Amt ausüben noch Wahlkampf machen könne. Die Demokraten haben sozusagen die Notbremse gezogen, weil er sonst durch sein Verhalten Trump ins Amt gebracht hätte.
Mit Kamala Harris wird der Wahlkampf in den USA wahrscheinlich wieder inhaltlicher und direkter geführt werden. Vor allen Dingen beim Thema Migration, wo Harris und Trump polarisierende Gegensätze bilden.
Die AfD hoffe, so Beatrix von Storch, auf eine zweite Amtszeit von Donald Trump, weil es inhaltlich mehr Überschneidungen gibt, so etwa bei der Migrationspolitik oder bei der Russland-Ukraine-Politik. Bei einem Präsidenten Donald Trump gebe es die Chance, den Krieg in der Ukraine zu beenden. Das ist auch im Interesse von Deutschland und Europa.


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