»Überlebt die SPD diese Koalition…?« — fragt der SPIEGEL. Diese Frage stellen sich viele. Denn die einstige Volkspartei, die unter Willy Brandt über 40 Prozent der Wähler hinter sich versammeln konnte und mit Brandt, Schmidt, Schröder und Scholz vier Kanzler stellte, schrumpft zusehends zur Kleinpartei. Gerade einmal 13 Prozent konnte sie bei der letzten Umfrage erreichen.
Beatrix von Storch kommentierte auf X:
»›Überlebt die SPD diese Koalition…?‹ — Spiegelüberschriften, die Hoffnung machen. Natürlich überlebt die SPD nicht. Wer nur Politik gegen das eigene Volk und für irgendwelche irren Splittergruppen macht, kann weg.«
Die SPD steht für radikale Forderungen
Die SPD hat sich stark den Grünen angeglichen und hat die Partikularinteressen bestimmter Gruppen besonders im Auge. Dazu gehören der Woke-Zeitgeist und die LGBTQ-Bewegung ebenso wie die Klima-Bewegung und die Befürworter uneingeschränkter Massen-Migration. Vor allem aber hat die SPD die CDU dazu gedrängt, massive Neuverschuldungen aufzunehmen und den Staatshaushalt mit hohen Zinszahlungen zu belasten. Die SPD ist auch immer sehr einfalsreich, wenn es um die Erhöhungen von Steuern und Abgaben geht.
Die SPD ist keine Volkspartei mehr
Die SPD ist jetzt auf dem selben Zustimmungsniveau wie die Grünen oder die Linkspartei. Sie ist keine Volkspartei mehr. Sie ist auf ihre langjährige Kernwählerschaft geschrumpft. Und sie wird von einigen Hochburgen (wie zum Beispiel Hamburg, Bremen, Potsdam, Saarland) getragen. Aber in vielen Bundesländern, so zum Beispiel in Bayern oder vielen ostdeutschen Bundesländern, spielt sie nur noch eine marginale Rolle.
Warum hat die SPD trotzdem so viel Einfluss?
Die SPD wird durch unzählige Medienbeteiligungen, durch die großen Gewerkschaften und verschieden Verbände sowie durch diverse Nichtregierungsorganisationen (NGO) über Wasser gehalten. Es gibt vielerorts noch alte Seilschaften. Hinzu kommt, dass die SPD hinsichtlich ihrer finanziellen Ressourcen immer noch die reichste Partei in Deutschland ist. Das alles schafft Einfluss.
Wer sind die Wähler der SPD?
Es sind vor allem die Senioren in den SPD-Hochburgen, die sich noch hauptsächlich über das Fernsehen (ARD und ZDF) informieren und schon seit Jahrzehnten treue Anhänger der Sozialdemokratie waren. Darunter auch viele Gewerkschaftsmitglieder. Doch unter den Bürgern mittleren Alters und bei den jungen Wählern kommt die SPD kaum noch an. Wer jung ist und links, wählt Die Linke oder die Grünen. Und wer nicht links ist, die AfD.
SPD trägt schwere Verantwortung für den Niedergang unter der Merz-Koalition
Obwohl die SPD in den letzten Wahlen abgestraft wurde, spielt sich die Partei auf, als sei sie eine mehrheitsfähige Volkspartei. Sie hat die CDU/CSU bei den Koalitionsverhandlungen regelrecht über den Tisch gezogen und enorme Forderungen gestellt. Merz ist darauf eingegangen, weil er unbedingt Kanzler werden wollte, aber sich nicht traute, ein bürgerliches Bündnis mit der sehr viel näher stehenden AfD einzugehen.
SPD und CDU/CSU werden sich gegenseitig schwächen
Die SPD-Wähler werfen ihrer Partei vor, sich zu sehr an die Union anzugleichen. Und die Unionswähler werfen ihrer Partei vor, sich zu sehr an die SPD anzupassen. Das führt dazu, dass die Wählerschaft sowohl der Linkspartei als auch der AfD zunimmt.
AfD wird zunehmend als einzige Alternative wahrgenommen
Ob Merkel-Regierung, Ampel-Koalition oder Merz-Regierung: Die Bürger spüren, dass es kaum Unterschiede gibt. All diese Koalitionen und Regierungen gehen den gleichen Weg. Das schafft Frustration bei den Bürgern. Mehr als die Hälfte aller Bürger will eine Veränderung. Und immer mehr Bürger erkennen, dass die AfD am Ende die einzige Alternative zum bisherigen Politikweg übrig bleibt. Daher werden die Stimmen immer lauter, dass die Brandmauer fallen muss. Denn schwarz-blau hätte locker eine satte Mehrheit.


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