Ende der Brandmauer? Söder zweifelt sowohl an Schwarz-Grün als auch an GroKo

Beatrix von Storch_ Söder spricht sich indirekt für Schwarz-Blau aus

Markus Söder schließt eine Koalition mit den Grünen klar aus. Und ein Bündnis mit der SPD hält er auch für »sehr schwer«. Was bleibt den da noch übrig?

Markus Söder schließt eine Koalition mit den Grünen klar aus: »Da bin ich ganz felsenfest klar« [siehe Bericht »Tagesspiegel«]. Er übt scharfe Kritik an Robert Habeck.

Aber eine Koalition mit der SPD hält er ebenfalls für schwierig. Im »Tagesspiegel« heißt es: »Zu einer neuen großen Koalition, die angesichts der Umfragewerte als am wahrscheinlichsten gilt, hatte Söder in der Woche vor Weihnachten gesagt, er sehe auch ein Bündnis mit der SPD als problematisch an.«

Und gegenüber den »Tagesthemen« sagte Söder: »Ich gebe zu, mit der SPD ist es auch sehr schwer«. Wie »Apollo News« berichtete, hat Söder auch auf der Klausurtagung in Seeon leine Neuauflage der Großen Koalition abgelehnt?

Was bleibt denn dann übrig? Vor allen Dingen, wenn die FDP klein bleibt oder an der Fünf-Prozent-Hürde scheitert?

Beatrix von Storch bringt es bei X auf den Punkt:

»Söder fordert das Ende der Brandmauer und also die Schwarz-Blaue KOA. Wow. Auch, wenn er es anders formuliert, indem er Schwarz-Grün und GroKo ausschließt. Dieses Jahr verspricht, spannend zu werden.«

Tatsächlich bewegt sich Söder zunehmend auf die AfD zumindest inhaltlich zu. Denn er wettert nicht nur gegen Grüne und SPD, sondern übernimmt Forderungen der AfD in Bezug auf die Migrations- und Asylpolitik.

Sven von Storch

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