Merkel und Macron wollen 500-Milliarden-Euro-Wiederaufbaufonds

Beatrix von Storch_ Kein Merkel-Macron-Fonds auf Kosten unserer Kinder und Enkel

Schulden, Schulden, Schulden: Alle Probleme scheinen die EU und die Merkel-Regierung mit noch mehr Schulden lösen zu wollen. Jetzt geht es um 500 Milliarden Euro für einen EU-Fonds, um den Schaden der Corona-Bekämpfung aufzufangen. Beatrix von Storch kritisiert diese Politik scharf.

[Siehe hierzu auch die Stellungnahme von Beatrix von Storch auf Facebook HIER]

Emmanuel Macron und Angela Merkel planen einen 500-Milliarden-Euro-Fonds. Ab 2021 soll Deutschland andere EU-Staaten mittels dieses EU-Wiederaufbaufonds unterstützen. Der massiven deutschen Schuldenaufnahme zur Eindämmung des wirtschaftlichen Schadens durch die Corona-Maßnahmen soll nun eine ebenso massive europäische Schuldenaufnahme folgen. Merkel sprach gar von einer »großen Kraftanstrengung«.

Beatrix von Storch, stellvertretende Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, nahm dazu in einer Presseerklärung Stellung:

»Merkels ›große Kraftanstrengung‹ erinnert in erschreckender Weise an ihre Drohung ›wir schaffen das‹ in der Flüchtlingskrise – mit fatalen Folgen für uns Deutsche jetzt und für zukünftige Generationen. Man sieht einmal mehr: Deutschlands Zukunft ist der Kanzlerin egal, solange sie nur an ihrem Trugbild als ›große Europäerin‹ festhalten kann. Dabei scheut Merkel auch nicht vor einem Wortbruch zurück, nachdem sie bis vor kurzem noch Eurobonds abgelehnt hat. Jetzt kommen die Eurobonds doch, nur leicht getarnt, um die deutschen Steuerzahler zu täuschen. Die Südstaaten der EU müssen das Geld zudem nicht einmal zurückzahlen. Dieses schuldenfinanzierte Konjunkturprogramm ist eine direkte Brüsseler Zuweisung in die unsoliden Haushalte dieser Südländer. Als AfD-Fraktion lehnen wir diese ›große Kraftanstrengung‹ Merkels auf Kosten Deutschlands ab.«

Peter Boehringer, haushaltspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärte hierzu:

»Merkel fordert mit diesem Vorstoß die gesamte EU zum Rechtsbruch auf. Denn in keinem der EU-Verträge ist eine Verschuldungsbefugnis der EU vorgesehen. Damit bleibt sich die Bundeskanzlerin treu und setzt die von ihr betriebene Aushöhlung des Rechtsstaats fort. Die Verschuldungskompetenz ist und bleibt eine Angelegenheit der Mitgliedstaaten, denn die EU ist als Staatenbund nicht souverän. Sie ist kein Staat und kann daher weder Steuern erheben noch künftige Steuern per Schuldenaufnahme präjudizieren. Dass mit dem geplanten Wiederaufbaufonds auch die Transfergemeinschaft und die Zentralplanungswirtschaft in der EU ausgebaut werden, kommt erschwerend hinzu. Was hier stattfindet, ist nicht nur ein Staatsstreich auf Raten, sondern auch die Einführung einer neuen Spielart des Sozialismus. Am Ende eines solchen Prozesses stehen immer Armut und Unfreiheit.«


[Siehe hierzu auch die Stellungnahme von Beatrix von Storch auf Facebook HIER]

Sven von Storch

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