EU-Kommission will kleine Bargeldmünzen abschaffen

Beatrix von Storch gegen Abschaffung der kleinen Bargeldmünzen

Politiker der CDU/CSU, Grünen und SPD sind für die Abschaffung der kleinen Bargeldmünzen. AfD und FDP sehen dagegen im Bargeld den Schutz der bürgerlichen Freiheit.

Sie mögen zwar manchmal im Alltag lästig sein, zum Beispiel dann, wenn Produkte 9,99 Euro kosten. Doch die Abschaffung der kleinen Bargeldmünzen bedeutet nicht das Ende solcher krummen Preise, sondern ist vielmehr ein weiterer Schritt zur Abschaffung des Bargeldes.

Jetzt will die EU-Kommission die kleinen Bargeldmünzen abschaffen [siehe Bericht »Stuttgarter Zeitung«]. Anvisiert ist zunächst die Abschaffung der 1-Cent und 2-Cent-Münzen. Doch wohin soll das führen?

Die Summer der Einzelmaßnahmen verrät die Richtung, in die es gehen soll: Senkung der Bargeldobergrenzen bei Käufen und Geldauszahlungen, Kampagnen für Kreditkarten, Digitalgeld, Online-Payments und vieles mehr. In Indien wurde das Bargeld drastisch reduziert. In Schweden wird der komplette Alltag nahezu Bargeldlos abgewickelt. Der Druck wächst.

Und nun das Vorhaben, die kleinen Münzen abzuschaffen. Das ist eine verlockende Versuchung, hinter der das eigentliche Ziel verborgen bleibt, nämlich dem Bargeld Schritt für Schritt den Garaus zu machen. Die AfD hat dies längst erkannt. Sie wirbt für den Erhalt des Bargeldes zur Sicherung der bürgerlichen Freiheiten. Beatrix von Storch hat sich explizit für die Erhaltung des Bargeldes eingesetzt und spricht sich auch aktuell gegen die Abschaffung der kleinen Münzen aus [siehe Bericht »FAZ«].

Sven von Storch

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