AfD und CDU hätten zusammen eine bequeme Mehrheit in Sachsen und Thüringen. Doch die CDU sperrt sich, hat aber nur unbequeme Koalitions-Alternativen im linken Spektrum. Doch an der AfD kommt trotzdem niemand vorbei, schon allein deshalb, weil die AfD in Thüringen die Sperrminorität hat.
Beatrix von Storch erklärte: »Der Wähler möchte einen Politikwechsel. Der möchte nicht mehr Links, der möchte jetzt mehr Mitte-Rechts. Das ist eindeutig und kann nicht bestritten werden« [siehe Bericht RBB].
Sie kritisiert die Brandmauer-Rhetorik der CDU: »Es ist nicht schlau, Brandmauern zu bauen; es ist nicht schlau, das am Wahlabend noch mal zu verstärken. Es ist nicht schlau, den Wählerwillen zu missachten.«
Was die Sperrminorität angeht, so wolle die AfD in Thüringen damit verantwortungsvoll umgehen. Beatrix von Storch erklärte:
»Hier muss konstruktiv zusammengearbeitet werden und hier muss ein valides Angebot gemacht werden – und dann stimmen wir natürlich zu. Wir nutzen das natürlich nicht, um alles zu blockieren. […] Wir sind gewählt von 30 Prozent der Menschen in Thüringen und in Sachsen – und dann sollten die anderen Parteien mit uns reden.«


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