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Bei einem Auftritt von Beatrix von Storch bei einer AfD-Veranstaltung in Berlin Reinickendorf erklärte sie die aktuelle Situation im Lande. Es seien verrückte Zeiten, mit denen die AfD konfrontiert sei. Die Partei sei unter Beschuss wie keine andere Partei. Permanent werden der Partei durch die Mainstream-Presse ungerechtefertigte Vorwürfe gemacht. Sobald AfD-Mitglieder sich irgendwo auf einer Veranstaltung treffen, werden sie durch Antifa-Gegendemonstranten gestört. Dennoch stoße die AfD weiterhin auf hohe Zustimmung in der Bevölkerung.
Ein wichtiges Thema ist nach wie vor die Migrationskrise. Das Problem sei, dass Deutschland seine Grenze nicht schützen könne und die EU dies nicht ausreichend tue.
Absurd sei die Energiepolitik der Grünen. Sie versprechen auf ihren Wahlplakaten »sichere Energie«. Doch das Gegenteil sei der Fall. Die Energiesicherheit sei nicht gewährleistet. Die Industrie verlagert immer mehr Produktionskapazitäten ins Ausland. Dadurch sinkt die Energienachfrage in Deutschland, so dass die Grünen darauf verweisen konnten, dass die Energie doch ausgereicht habe. Doch die ins Ausland verlagerte Industrieproduktion bezieht und verbraucht dann dort ihre Energie.
Die AfD sei unverhältnismäßiger Propaganda ausgesetzt durch die Mainstream-Medien, welche die Tatsachen verdrehen, um die AfD ins schlechte Licht zu rücken. Beatrix von Storch bringt in ihrer Rede zahlreiche Beispiele von Presse-Nachrichten, die belegen, wie Tatsachen verdreht und falsch dargestellt werden, um die »Political Correctness« zu wahren.
Beatrix von Storch konstatiert, dass vor allen Dingen gutsituierte Wohlstangsbürger noch den Ampel-Parteien und besonders den Grünen anhängen. Denn sie sind mit den Folgen der grünen Politik weniger konfrontiert. Außerdem sind sie trotz ihrer vorgeblichen Bildung stärker indoktriniert. Wer Grüne wählt, muss es sich leisten können.
Immer mehr Bürger beklagen eine Korision des Rechtsstaates durch politische Urteile. Sie empfinden, dass Staftäter mit Migrationshintergrund oftmals unverhältnismäßig milde verurteilt werden, während kritische Bürger wegen Äußerungen im Internet unverhältnismäßig scharf verurteilt werden.
In Bezug auf die Ampel trage die FDP eine große Mitschuld am aktuellen Desaster. Christian Lindner habe sich auf eine Koalition eingelassen, die ununberbrückbare Gegensetze zu überwinden versucht. Daher sei sie gescheitert. Die FDP hätte sich auf diese Koalition nicht einlassen dürfen. Einigkeit gibt es nur bei Cannabis-Legalisierung, Selbstbestimmungsgesetz und AfD-Bashing. Aber bei wichtigen Haushalts- und Wirtschaftfragen sorgen die Gegensätze für Chaos in der Ampel-Koalition.
Beatrix von Storch ging auch auf die aktuelle Demonstrationen ein. Während die Landwirte, LKW-Fahrer und Handwerker für reale Themen und Forderungen auf die Straße gehen, seien die Demos gegen Rechts durch Propaganda mobilisiert worden. Die tatsächliche Angst der linken Demonstranten sei die Angst vor den nächsten Wahlen.
Aktuell sei die CDU das Hauptproblem. Sie sei keine echte Opposition zur Ampel. Stattdessen ist die Union bereit, mit den Grünen wieder zu koalieren, wie Friedrich Merz erklärte. Damit und durch die Brandmauer gegen die AfD verhindert die Union eine schwarz-blaue Koalition und somit einen politischen und volkswirtschaftlichen Neuanfang in Deutschland.
Eine große Hoffnung für die AfD seien die anstehenden Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen. Hier könnte eine Wende eingeleitet werden.


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