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In der jüngsten Ausgabe der ZDF-Talkshow Markus Lanz war Beatrix von Storch, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD, offiziell nur eine von mehreren Gästen – faktisch aber das Zentrum der gesamten Sendung. Kaum ein Thema, das nicht auf sie zulief; kaum ein Gesprächsfaden, der nicht an ihren Positionen entlangführte. Die Themenwahl – von Wehrpflicht über elbstbestimmungsgesetz bis hin zu gesellschaftspolitischen Grundsatzfragen – wirkte auffällig eng an die jüngsten politischen Debatten und Erfolge der AfD-Spitzenpolitikerin angelehnt.
Dramatischer Einstieg: Der verweigerte Handschlag für Beatrix von Storch
Schon zu Beginn schuf Moderator Markus Lanz die dramaturgische Spannung des Abends: den verweigerten Handschlag zwischen Beatrix von Storch und ihrer Kontrahentin in der Bundestagswahl, der Linken-Chefin Ines Schwerdtner. Lanz kam mehrfach auf die Szene zurück, Schwerdtner wich der Frage zunächst aus – und überließ es schließlich von Storch, den Moment präzise zu rekonstruieren. Von Storchs Erklärung, sie habe gegrüßt, aber keine Erwiderung erhalten, verband sie mit einer kurzen Reflexion über demokratische Streitkultur: In einer Zivilisation gehöre der Gruß dazu, auch zwischen Gegnern. Damit setzte sie früh den Ton für den Abend – sachlich, gelassen, aber bestimmt.
Linke betreiben Diskursverweigerung
Schwerdtner wiederum begründete ihre Verweigerung später mit der skurrill wirkenden Einlassung, sie predige in ihrer Partei das Motto „revolutionärer Freundlichkeit“. Dieses Konzept beinhaltet für Schwerdtner offenbar, der politischen Konkurrenz selbst banalste Gesten zivilen Anstands zu verweigern. Als Erklärung schiebt sie hinterher, von Storch vertrete eine "menschenverachtende Politik" – ohne dies näher zu erläutern.
Angesichts der argumentativ sichtlich überforderten Linkspolitikerin ergriff Beatrix von Storch die Initiative: "Ich habe gegrüßt, aber ich habe keinen Gruß zurückerhalten und ich habe ihr dann nicht zum x-ten Mal die Hand gereicht, weil ich weiß, dass sie mir die Hand nicht reicht. Von meiner Seite aus gar kein Problem, wir haben unterschiedliche Ansichten, aber das ist in einer Demokratie völlig in Ordnung und dass man die unterschiedlichen Ansichten auch aushält. Der Handschlag gehört in unserem Kulturkreis und in unserer Zivilisation zu einem zivilisierten Umgang dazu, aber manche pflegen das weniger als andere.“
Die linke Legende von der "Hufeisentheorie"
Der weitere Verlauf des Abends war ein Lehrstück über Diskursdynamik. Während die linke Politikerin Ines Schwerdtner zunehmend defensiv reagierte, griff die Journalistin Eva Quadbeck von Redaktionsnetzwerk Deutschland – offenbar besorgt wegen des diskursiven Übergewichts durch von Storch - ein und verteidigte die sogenannte "Hufeisentheorie", nach der rechte und linke Ränder politisch gefährlich nahe beieinander lägen. Von Storch nutzte den Moment, um die Theorie als "ideologisches Konstrukt" zurückzuweisen, das vor allem dem politischen Mainstream schütze.
Mit ruhiger Stimme und präziser Sprache gelang es ihr, die Diskussion mehrfach auf sachliche Kernfragen zu lenken: die Bedeutung parlamentarischer Regeln, den Zustand der demokratischen Kultur und die Frage, warum bestimmte Positionen in Deutschland als "unsagbar" gelten.
Selbstbestimmungsgesetz: Der Krieg gegen die Wirklichkeit
Ein Höhepunkt war die Debatte um das Selbstbestimmungsgesetz und den Fall Markus Ganserer. Lanz und Quadbeck hielten von Storch ihre damalige Weigerung vor, Ganserer als Frau anzusprechen. Doch von Storch blieb bei ihrer Linie: Zum Zeitpunkt des Vorfalls sei das Gesetz noch gar nicht in Kraft gewesen, Ganserer im amtlichen Register weiterhin als Markus geführt.
Ihre Kritik zielte weniger auf Personen, sondern gegen den Krieg der Linken gegen die Wirklichkeit: "Der Mann steht als 'Markus Ganserer' auf seinen Wahlzettel drauf. In seinem Pass stand es drin. Wir werden gezwungen, uns so zu verhalten, weil er (Ganserer, Anm. der Red.) sich das wünscht. Das ist einfach absurd und die Mehrheit der Menschen lehnt das ab und ist es leid."
An diesem Punkt wurde deutlich: Von Storch sprach nicht nur über Paragrafen, sondern über ein grundsätzliches Verhältnis von Wahrheit, Sprache und Macht.
Besuch im Weißen Haus: Ausweitung der internationalen Perspektive
Als Lanz auf von Storchs jüngsten Besuch im Weißen Haus zu sprechen kam, nutzte sie die Gelegenheit, um ihre Sicht auf den Kulturkampf in westlichen Demokratien zu skizzieren: Der politische Liberalismus habe die Deutungshoheit zu lange allein links liegen lassen, nun müsse die konservative Seite "den Rollback schaffen".
Und sie führte weiter aus: "In der Vergangenheit ist der Kulturkampf von links von den Rechten nicht geführt worden, weil sie das Bedürfnis hatten, immer Kompromisse einzugehen im Bereich Abtreibung, im Bereich Migration. Ich freue mich, dass jetzt der Rückhalt dafür kommt aus den USA und dass auch immer mehr ein christliches Bekenntnis dazu kommt."
Von Storch: Wehrpflicht heißt Landesverteidigung
Auch sicherheitspolitische Fragen bestimmten die Runde. In der Diskussion um die Rückkehr der Wehrpflicht stellte von Storch klar, ihre Partei wolle die Landes- und Territorialverteidigung stärken – aber keine "Rekrutierung gegen Russland". Ihre Wortwahl war bedacht, ihre Argumentation auf nationale Souveränität und Verteidigungsfähigkeit gerichtet.
Eine Sendung mit einem klaren Zentrum
So sehr Lanz versuchte, die Gesprächsführung zu halten – die inhaltliche Gravitation der Runde blieb bei Beatrix von Storch. Ihre Souveränität im Umgang mit Provokationen, ihre strukturierten Antworten und ihr Gespür für übergeordnete Themen machten sie zur dominanten Figur des Abends.
Was als kontroverse Begegnung zwischen zwei politischen Gegnerinnen geplant war, entwickelte sich zu einer eindrucksvollen Demonstration rhetorischer Kontrolle. Die Fragen und Einwände der anderen Gäste – von der Linken bis zur Journalistin – kreisten letztlich um das, was von Storch zu sagen hatte.
Damit zeigt Beatrix von Storch, dass sie in der Lage ist, den stimmigen Ausgleich zu schaffen zwischen den unvermeidlichen Sachzwängen, denen sie einerseits als Politikerin ausgesetzt ist, andererseits aber die Souveränität bewahrt, sich als Mensch mit klarem Verstand und Wertauffassungen treu zu bleiben und diese – auch gegen harte – Widerstände zu verteidigen. Damit repräsentiert Beatrix von Storch ganz unmittelbar die politische Kraft, die angetreten ist, Deutschlands immense Probleme zu lösen und das Land in allen Belangen wieder auf Kurs zu bringen.


Comments
Die AfD sollte sich…
Die AfD sollte sich sozialkonservativen Parteien annähern. Dann kann sie 2026 in Sachsen-Anhalt erstmals mit-regieren.
https://fcs343.wordpress.com
Der Herr Lanz ist ja ein…
Der Herr Lanz ist ja ein Faktenleugner !
Er leugnet die Aussage von der Frau Brosius-Gersdorf, Zitat: „Die Annahme, dass die Menschenwürde überall gelte, wo menschliches Leben existiert, ist ein biologisch-naturalistischer Fehlschluss. Menschenwürde und Lebensschutz sind rechtlich entkoppelt.". Zitat Ende.
Oder er kriegt sie nicht recherchiert !?!?
Schlimm !
Meinungsvielfalt
Grundgesetzliche Verankerung:
• Die Menschenwürde ist in Artikel 1 GG als unantastbar garantiert.
• Das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit ist in Artikel 2 Absatz 2 GG verankert.
• Diese getrennte Verortung im Grundgesetz hat zu der juristischen Auffassung geführt, dass es sich um unterschiedliche Schutzgüter handelt.
Du sollt nicht töten, aber es werden Soldaten in den Krieg geschickt, um zu töten.
Es ist "Geschmacksache", aber ich möchte nach einer Vergewaltigung kein Kind austragen und schon gar nicht die Rolle des Kindes übernehmen.
Der Herr Lanz ist ein A…
Der Herr Lanz ist ein A........ch. Jede Sendung geht in die Hose und vom kochen hat er nie Ahnung gehabt. Egal in welchem Breitengrad er unterwegs war.
Handschlag
Die AfD steht hinter der Brandmauer!
Ich gebe grundsätzlich nicht jedem die Hand. Man will sich in diesem Gesellschaftssystem ja nicht infizieren.
Die AfD besteht aus qualifizierten Politikern und Frau von Storch ist eine davon. In einer linkspopulistischen Gesprächsrunde im ÖRR mit einem linken Überhang, darf man sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Frau von Storch beherrscht die Situation.
Es ist zwecklos, sich mit sozialistischen/kommunistischen Beton zu unterhalten. Reine Zeitverschwendung. Die Diskussion bleibt immer fruchtlos.
So ein Pech aber auch! Jetzt…
So ein Pech aber auch! Jetzt hat der Versuch, die afd zu "stellen" schon wieder nicht geklappt. Zu blöd, wenn der Intellekt nicht ausreicht und man zudem faktenfrei rum schwadronieren muss. Ironie off. Was für ein Vergnügen, diese Sendung zu sehen!
Nur die AfD kann dieses Land wieder auf die Beine stellen!
Diese Linken müssen grundsätzlich erst einmal begreifen, und Anabell Schunke hat das in einem Satz voll auf den Punkt gebracht: "Wer sich etwas leisten möchte, muss auch selbst dafür etwas tun!"
Der Satz steht wie ein weißer Elefant im linksdominierten Restmeinungskorridor.
Und weil das so ist, kann ich in aller Ruhe und Gemütlichkeit dazu einen zitierfähigen Artikel zum linken Hirntod anführen. Lest den in Ruhe durch:
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_100953110/vermoegen-in-deutschland-so-ungleich-ist-die-verteilung.html
Es ist unfassbar, was da für widerwärtige linksgrüne Grütze geschrieben wird. Die Linken sabbeln immer von sozialer Gerechtigkeit, aber ist es sozial gerecht, die Deutschen bis zum Umfallen arbeiten zu lassen und abzuzocken, während leistungsfähige Menschen zeitgleich in einer von den Deutschen finanzierten riesigen Hängematte chillen? Ist das sozial gerecht?
Und jetzt beziehe ich mich auf o. g. Artikel ... wenn ein Unternehmer Vermögen hat, dann nur deshalb, weil er selbst etwas dafür tut. Er geht ein persönliches Risiko ein, er haftet mit seinem Vermögen, er schafft Arbeitsplätze. Warum soll er nicht von seinem Erfolg partizipieren? ... und stattdessen den Faulen einen Tei abgeben? Ohne diesen Unternehmer gibt es keine Arbeitsplätze. Wann kapieren das die Linken?
Ein Selbständiger/Freiberufler hat Vermögen, weil er z.B. etwas für seine Altervorsorge zurücklegen muss. Die meisten Selbständigen nehmen nämlich nicht an der gesetzlichen Rentenlotterie teil, die legen ihr Geld zurück, damit sie nicht von den Regierungsparteien in die Altersarmut getrieben werden. Es gibt ja kaum noch Anlagemöglichkeiten, dank der EZB-Zinspolitik, obwohl man ja aufgefordert wird, privat für das Alter vorzusorgen.
Was aber in diesem Artikel klar zu lesen ist, ist der Neid der Linksgrünen auf alle die, die Erfolg und sich selbst Wohlstand erarbeitet haben. Das verkraften die Faulen, Studienabbrecher und in-die-Politik-Flüchtenden einfach nicht. Merke: Nimmt man den letzten Leistungsträgern auch noch den popeligen Rest weg, dann lohnt sich Leistung einfach nicht. Ohne diese fleißigen und risikobereiten Selbständigen und Unternehmer bricht diese Wirtschaft restlos zusammen. Das Bürgergeld kommt für die Faulen zwar vom Staat, aber nur solange die Fleißigen sich vom Staat noch etwas abnehmen lassen.
Zum Schluss schaut euch mal alle auf dieser Website die Grafik der "Deutschen Sozialversicherung" an: https://archivodeinalbis.blogspot.com/2024/03/el-origen-de-la-seguridad…
In dieser Grafik sind die Grundsäulen der Bismarkschen Sozialversicherung enthalten. Das war die Sozialversicherung von Deutschen für Deutsche. So war das mal ursprünglich gedacht. Und jetzt denkt mal darüber nach, was aus diesem Pott heute alles noch finanziert wird ... und warum für die Beitragszahler kaum was übrig ist und alles immer teurer wird. Das kann niemals mehr reichen, weil wir Deutsche die Sozialversicherung für die ganze Welt stemmen müssen. Eine Last, unter der wir zeitnah zusammenbrechen werden. Das ist die "soziale Gerechtigkeit", von der ein Klingbeil, eine Reichinek oder ein Lindh schwurbeln!
webmaster@monopole.de
Nehmen wir den Kulturkampf…
Nehmen wir den Kulturkampf auf! Es begann mit Joseph Fischer und Claudia Roth in der Politik. Heute latscht der Mann auf der Straße von oben bis unten tätowiert und gepierst mit Löchern in der Hose und sinniert über sein Geschlecht. Was ist aus den stolzen Europäern geworden---eine graue identitätslose Masse mit fremden Lauten und Gesichtern. Das Fernsehprogramm mit dem Lanz und den anderen Konsorten ist für einen intelligenten Mitteleuropäer nicht mehr zu ertragen. Es schreit alles nach Veränderung, denn moralisch und geistig tiefer sinken kann Europa nicht mehr.
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