Die Briefwahl sollte die Ausnahme sein und nicht die Regel, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD, Beatrix von Storch, im Deutschlandfunk.
Das Recht auf Briefwahl solle man ihrer Meinung nach nur auf notwendige Fälle reduzieren, so wenn etwa jemand das Wahllokal nicht aufsuchen könne.
Mit Blick auf die aktuelle Situation in den Vereinigten Staaten von Amerika erklärte Beatrix von Storch, es sei anzuerkennen, dass ungefähr 50 Prozent der Amerikaner hinter dem Amtsinhaber Trump stünden. Dieser sei also keinesfalls ein »Betriebsunfall der Geschichte«.
Die Briefwahl gilt als unsicher und leicht manipulierbar. Schon im Vorfeld der US-Wahlen wurden Sorgen geäußert, dass die Wahl manipuliert werden könnte, indem Briefe nicht mitgezählt werden oder neue plötzlich hinzukommen.
Beatrix von Storch kommentierte bereits am 3. November dazu auf Twitter:
»Einfache Lösung: Briefwahl grds. abschaffen. Gewählt wird am Wahltag. Im Wahllokal. Unter Aufsicht. Oder nicht. Wenige Ausnahmen.«


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