Die Union hat nun Abstand zur Kandidatur von Frauke Brosius-Gersdorf genommen. Als Grund werden die mutmaßlichen Plagiatsvorwürfe gegen sie genannt. Doch was ist mit all den anderen Vorwürfen, die vor allen Dingen ihre ideologische Haltung betreffen, die fundamental christlichen Werten widersprechen? Warum waren nicht die ideologischen Haltungen entscheidend? Ist die CDU/CSU für Christen überhaupt noch wählbar, wenn die Kandidatin den Schutz ungeborenen Lebens einfach über Bord werfen will?
Auf X kommentierte Beatrix von Storch:
»Plagiatsvorwürfe bringen Merz & die CDU ins Grübeln über die Eignung der SPD-Kandidaten. Nachgewiesener Linksradikalismus? Enteignungsphantasien bei Kaufhold? Kein Problem. Was sagt das über Merz?«
Und sie ergänzte in einem weiteren Post:
»Was Brosius-Gersdorf neben ihrer gefährlichen Position zum ungeborenen Leben auch noch vertritt. Das Ehegattensplitting sei verfassungswidrig. Kostenlose Mitversicherung von Ehegatten bei Pflege und Rente sei verfassungswidrig. Kruzifixe in Klassenzimmern seien verfassungswidrig, ABER: Kopftücher im Staatsdienst erlaubt! Wenn die CDU/CSU diese Frau wählt, kann sie ihr Programm gleich zum Altpapier geben. Brosius-Gersdorf legt die Axt an den Schutz von Ehe und Familie und unsere christliche Kultur.«


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