[Siehe hierzu Video auf YouTube HIER]
Beatrix von Storch greift in einer Anfrage im Bundestag den Beschluss der Ampel-Koalition an, die Laufzeit der letzten Kernkraftwerke noch bis April 2023 zu verlängern. Denn das sei in Wahrheit eine Erklärung, die die Nutzung Atomkraft im Jahr 2023 endgültig zu beenden. Doch die Energiekrise werde nicht im Frühjahr beendet sein. Wie soll dann die Versorgungssicherheit und Grundlastfähigkeit bei der Energieversorgung gewährleistet sein?
Der Bundesminister für Verkehr und Digitales, Dr. Volker Wissig (FDP), verteidigt die Entscheidung der Ampel-Koalition und nennt den Atom-Deal »sehr ausgewogen«. Er behauptet, auch ohne Kernkraft könne die Versorgungssicherheit gewährleistet werden. Er spricht dabei von einer »Summe« von Maßnahme, die zusammen die Sicherheit gewährleisten sollen, wie zum Beispiel die Verlängerung der Kohle-Energie.
Beatrix von Storch weist dies Vorstellung zurück und fragt, wie es denn mit der Verlängerung der Kohle-Energie konkret aussehe und wie man das mit dem LNG-Gas machen wolle. Konkret: Wie viele Kohlekraftwerke würden wie lange in ihrer Laufzeit verlängert werden und wie viel Flüssig-Gas (LNG) habe die Ampel-Regierung bereits als Anschaffung anvisiert, um den Ausfall der Kernkraftwerke auszugleichen?
Auf diese Frage konnte der FDP-Minister nicht richtig eingehen. Er redete um den heißen Brei und nannte keine konkreten Zahlen.


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