Auch in Leipzig und Chemnitz protestierten die Bauern

Bauernproteste in Sachsen_ Die Landwirte werden in die Enge getrieben

Sachsens Bauern demonstrierten am Montag in Leipzig und Chemnitz gegen die bauernfeindliche Politik der Bundesregierung. Diese hatte zuvor den Wegfall der Beihilfen für Agrardiesel und der KFZ-Steuer-Befreiung von Traktoren beschlossen. Der sächsische Agrarminister Wolfram Günther (Grüne) hatte die Beschlüsse gelobt.

Sachsens Bauern demonstrierten am Montag in Leipzig und Chemnitz gegen die bauernfeindliche Politik der Bundesregierung. Diese hatte zuvor den Wegfall der Beihilfen für Agrardiesel und der KFZ-Steuer-Befreiung von Traktoren beschlossen. Der sächsische Agrarminister Wolfram Günther (Grüne) hatte die Beschlüsse gelobt.

Jörg Dornau, agrarpolitischer Sprecher der sächsischen AfD-Fraktion, erklärt dazu:

»Durch immer neue Auflagen und Kostensteigerungen werden unsere Bauern zunehmend in die Enge getrieben. Ob Einschränkungen beim Düngen, Stilllegung von Ackerfläche oder Billig-Importe aus dem Ausland – auf dem internationalen Markt können unsere Landwirte kaum noch mithalten. Diese Notlage ist auch ein Ergebnis des landwirtschaftsfeindlichen Agierens von Herrn Günther.

Die Interessen unserer Landwirte sind Günther egal. Das hat er oft genug bewiesen. Es ist deshalb nicht nachvollziehbar, warum CDU-Ministerpräsident Kretschmer diesen Mann zum Agrarminister gemacht hat und trotz aller Proteste weiter an ihm festhält. Nach der peinlichen Panne bei der Auszahlung der Agrarhilfen ist die Entlassung von Günther überfällig.«

Sven von Storch

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