»Schlag ins Gesicht der Meinungsfreiheit«

Basketball-Profi gekündigt, weil er an Anti-Corona-Demo in Berlin teilnahm

Der Basketballspieler Joshiko Saibou hatte an der Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen in Berlin teilgenommen. Nun wurde ihm deswegen gekündigt. Er spricht vom »Schlag ins Gesicht der Meinungsfreiheit«.

Der Basketballprofi und Nationalspieler Joshiko Saibou hatte am Samstag, den 1. August, zusammen mit seiner Freundin, der Weitspringerin Alexandra Wester, an der großen Massendemonstration gegen die Corona-Maßnahmen der Merkel-Regierung in Berlin teilgenommen. Dort wurde gegen den großen Lockdown und für den Erhalt der Meinungsfreiheit demonstriert.

Sein Engagement wurde prompt bestraft. Der Verein Basketball-Bundesligist Telekom Baskets Bonn hat ihm fristlos gekündigt [siehe Bericht »Spiegel«].

Joshiko Saibo kommentierte die Kündigung [auf »Instagram«] folgendermaßen:

»Ich bin Basketballer aber in erster Linie bin ich Mensch. Wenn ich eine polarisierende Meinung habe, ist Gegenwind verständlicherweise vorprogrammiert. Daraufhin jedoch meinen Job zu verlieren, ist totalitär und ein Schlag ins Gesicht der Meinungsfreiheit.«

 

 

Sven von Storch

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