[Siehe hierzu auch YouTube-Video von CNBC]
In verschiedenen Interviews hat Stephen (Steve) Bannon immer wieder erklärt, dass der Hauptgrund für den wirtschaftlichen Niedergang Amerikas und Europas die Verlagerung der Produktion nach Ostasien, insbesondere nach China sei. Der Westen werde quasi deindustrialisiert. Wir im Westen können uns niemals leisten, die Löhne und Arbeitsbedingungen so zu drücken, um mit China zu konkurrieren. Daher sind wir gezwungen, auf unsere Innovationen, unseren Erfindungsgeist und unseren Hang zur Originalität zu bauen. Doch dem kommt China mit Wirtschaftsspionage und dreister Plagiatkultur in die Quere.
Erst kürzlich bestätigte Bannon erneut, dass er davon überzeugt sei, dass US-Präsident Donald Trump in diesem Streit mit China nicht nachgeben werde. Nur durch Druck sei China davon abzuhalten, seine Hegemonie-Pläne (Neue Seidenstraße bzw. One-Belt-One-Road, G5-Ausbau der Weltkommunikation, Wirtschaftsplan 2025, usw.) umzusetzen.
China hat immer auf eigene Vorteile geachtet, wenn es darum ging, ausländischen Investoren den Zugang zum chinesischen Markt zu ermöglichen. Man denke nur an die zahlreichen aufgezwungenen Jointventures und das Teilen von Knowhow. Dem kann nur mit harten Maßnahmen ein Riegel vorgeschoben werden. Steve Bannon spricht in diesem Zusammenhang immer wieder von »Wirtschaftspatriotismus«.
Trump hat diese Ansichten übernommen. Und er wird die US-Interessen gegen China durchsetzen. Der ganze Westen wird davon profitieren. Für Bannon ist dies keine kleine Wirtschaftsschlagzeile, sonder ein historisches Ereignis. Der Westen steht endlich auf, um seine Wirtschaftsinteressen gegenüber China zu schützen.
[Anm.: Das Interview mit CNBC ist auch aus einem anderen Grund aufschlussreich: Teile der Mainstream-Medien geben plötzlich Zeit und Raum für ausführliche Interviews mit Bannon. Zeigt sich hier ein Interessenwandel?]


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