Schluss mit Technologietransfer: Bannon empfiehlt, gegenüber China nicht nachzugeben

Bannon_ Trump muss den Druck auf China aufrechterhalten

Die USA und der Westen sollen weiterhin den Druck auf China aufrechterhalten, empfiehlt Bannon. Der Zugang zum westlichen Markt muss für chinesische Firmen mit Bedingungen verknüpft sein, genauso, wie es auch für westliche Firmen mit Bedingungen verknüpft ist, auf den chinesischen Markt zu dürfen.

Freie Welt

Es ist eine historisch bedeutende Konstellation: Die Konfrontation zwischen den USA und China war überfällig und nicht zu vermeiden. Früher oder später mussten die USA die Notbremse ziehen. So sieht es unter anderen der ehemalige Chefstratege und Präsidentenberater Steve (Stephen) Bannon. Donald Trump, so seine Einschätzung, muss den Druck gegen China weiterhin aufrechterhalten [siehe auch Bericht »Bloomberg«].

Bei seinem Besuch in Kasachstan sagte Bannon: »He has to go all the way; it’s not a trade war, it’s an economic war they’ve been running against the West« – [»Er muss den Weg bis zum Ende gehen; das ist kein Handelskrieg, das ist ein Wirschaftskrieg, den sie gegen den Westen betreiben«].

Bannon verweist darauf, wie die Chinesen den Zugang zu ihrem Markt an Bedingungen geknüpft haben, westliches Knowhow zu teilen. So haben die Chinesen den technischen Vorsprung des Westens aufgeholt. Es sei richtig, hier die Notbremse zu ziehen.

Trump müsse unbedingt den großen chinesischen Tech-Firmen die Stirn bieten. Es sei wichtig, dass diesen Unternehmen der Marktzugang zu den USA verwehrt oder erschwert oder mit Bedingungen verknüpft sei, so wie es umgekehrt auch immer mit Bedingungen verknüpft war, auf den chinesischen Markt zu dürfen.

 

 

Sven von Storch

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