Hans-Eckhard Sommer ist Chef des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Als solcher ist ihm regelrecht die Hutschnur geplatzt. So wie jetzt könne es nicht mehr weitergehen.
Wie die BILD-Zeitung berichtete, warb er in einem Vortrag vor der Konrad-Adenauer-Stiftung warb für eine radikale Reform des Asylrechts. Das Asylrecht, wie es heute bestehe, müsse abgeschafft werden. Denn es lade regelrecht zu Missbrauch ein: »Unser zynisches Asylsystem erlaubt keine Begrenzung der Migration. Es lädt regelrecht zu Missbrauch ein.«
Sommer warnt auch vor den Folgen für die Gesellschaft insgesamt: »Die innere Sicherheit und der gesellschaftliche Zusammenhalt werden dadurch aufs Spiel gesetzt.«
Er verwies darauf, dass vor allem junge Männer, die sich illegal nach Deutschland durchschlagen, Asyl beantragen, während Schutzbedürftige wie Frauen, Schwächere oder Schwangere oft zurückblieben.
Alternativ schlägt Hans-Eckhard Sommer vor, nur noch dann Flüchtlinge aufzunehmen, wenn dies im Rahmen kontrollierter humanitärer Programme geschehe.


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