Pfarrer kritisierte Corona-Politik, Abtreibungen, Ukraine-Krieg und Kima-Politik

Baden-Württemberg_ Verfassungsschutz beobachtet konservativen Pfarrer und seine Gemeinde

Der Verfassungsschutz in Baden-Württemberg sieht wohl in der Verbindung christlich-fundamentalistischer Ansichten mit Staatskritik ein Problem. Das könnte potenziell auch andere konservative Christen betreffen.

Man mag es sich nicht vorstellen, doch jetzt werden schon christliche Gemeinden unter Beobachtung gestellt, wenn der Pfarrer oder Prediger konservative oder vom Mainstream abweichende Meinungen vertritt.

Wie »Apollo News« berichtete, wird die Evangelische Freikirche Riedlingen seit 2022 vom baden-württembergischen Verfassungsschutz als »extremistische Bestrebung« beobachtet, weil der dortige Pfarrer in seinen Predigten politische Themen wie Corona-Impfung, Klimawandel, Rassismus und den Ukraine-Krieg anspricht.

Ihm wird vorgeworfen, »extremistische Verschwörungsideologien« zu verbreiten, Politiker zu dämonisieren und das »Vertrauen in demokratische Entscheidungsprozesse sowie staatliche Repräsentanten« in »verfassungsfeindlicher Weise« zu untergraben.

Konkrete Belege fehlen oft, und die Berichte von 2023 bis 2025 wiederholen ähnliche Formulierungen. Der betroffene Pfarrer äußerte mutmaßlich prorussische Haltungen, kritisierte Abtreibungen und betonte die von Gott geschaffene Vielfalt der Völker.

Der Verfassungsschutz sieht in der Verbindung christlich-fundamentalistischer Ansichten mit Staatskritik ein Problem, was potenziell auch andere konservative Christen betreffen könnte.

Meinungsfreiheit? Die gibt es wohl auch im Gottesdienst nicht mehr.

Sven von Storch

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