»Wir müssen uns einer Impfpflicht nähern«

Auch Lauterbach jetzt für die Corona-Pflichtspritze

Weil die Lage aus Sicht der Bundesregierung und Länder außer Kontrolle gerate, schlägt SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach vor, die allgemeine Impfpflicht einzuplanen.

Immer mehr Politiker der Altparteien reden von einer Impfpflicht, zwar noch vorsichtig, aber deutlich genug, um zu wissen, was sie vorhaben. Auch der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauter äußerte sich diesbezüglich: »Wir müssen uns einer Impfpflicht nähern« [siehe Bericht »n-tv«].

»Ohne Impfpflicht erreichen wir offensichtlich die Impfquote nicht, die wir benötigen, um bei der Stärke der Impfstoffe, die wir haben, und dem R-Wert der Delta-Variante über die Runden zu kommen«, erklärte Lauterbach.

Zuvor hatten der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Daniel Günther (CDU), und der Tourismusbeauftrage der Bundesregierung, Thomas Bareiß (CDU), von einer Impfpflicht gesprochen.

Klar ist: Je mehr Politiker das Thema auf die Tagesordnung bringen, desto geringer wird die Hemmschwelle, dieses letzte Tabu zu brechen und die Menschen zwangsweise an die Corona-Spritze zu bringen.

Sven von Storch

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