Kettenreaktion durch Familiennachzug

Asyl-Pläne der EU könnten neue Massenmigration nach Deutschland auslösen

In den USA wird darüber nachgedacht, den Familiennachzug als Hauptfaktor der Massenimmigration auszuschalten. Im EU-Parlament wird das Gegenteil diskutiert. Asylbewerber sollen dort ihren Antrag stellen dürfen, wo bereits Angehörige seien. Für Deutschland könnte dies einen Massenansturm auslösen.

Freie Welt

Jessica Vaughan, »Director of Policy Studies« am »Center for Immigration Studies«, erklärte, dass der Familiennachzug Kettenreaktionen auslöse, die zur Massenimmigration führen. In den USA seien von den 33 Millionen Einwanderern, die im Zeitraum von 1981 bis 2016 in die USA eingewandert seien, rund 20 Millionen Migranten, die im Zuge des Familiennachzugs ins Land kamen. Viele dieser Migranten würden direkt in die Sozialsysteme einwandern. Um in Zukunft Masseneinwanderung zu begrenzen, müsse man die »Chain Migration« (»Ketten-Migration«) beenden.

Auch US-Regierungsberater Stephen Miller argumentiert, dass neben der Mauer an der Grenze die effektivste Methode, die Massenmigration einzuschränken, die Beedigung der »Chain Migration« sei.

Doch was plant die EU in Brüssel für Europa? Was diskutiert das EU-Parlament? Die Ablösung des Dublin-Abkommens durch ein Verfahren, nach welchem Asylbeweber ihren Asylantrag nicht mehr an der EU-Außengrenze, sondern in dem Land stellen, in dem sie bereits Angehörige haben. Was würde dies für Deutschland bedeuten? Die Masseneinwanderung! Dies würde zur »Chain Migration« nach Deutschland über den Familiennachzug führen, weil viele Familien in Deutschland bereits Angehörige als »Anker« haben.

Dann wäre dem Massenansturm Tür und Tor geöffnet. Die EU würde die Tür aufmachen, die die USA gerade schließen wollen.

 

 

 

Sven von Storch

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