Schutzzonen wären das Wichtigste, das die Menschen in Syrien bräuchten. Noch gibt es in Syrien Gebiete, in denen man relativ friedlich leben kann. Das sind zumeist Gebiete, die vom Assad-Regime und den russischen Militärs kontrolliert werden, wie etwa die syrische Küstenregion.
Bei den Syrien-Verhandlungen in Astana, der Hauptstadt Kasachstans, hat sich nun gezeigt, dass die syrische Opposition gegen die Einrichtung von Schutzzonen ist. Dies berichtete u.a. der Deutschlandfunk. Der Iran habe demnach mit Russland und der Türkei ein Memorandum unterzeichnet, das die Einrichtung von vier Schutzzonen vorsieht. Der UNO-Sondergesandte für Syrien befürwortete diesen Schritt. Doch die syrischen Oppositionstruppen befürchten, dass Russland oder Assad die Waffenruhen brechen könnten. Die Frage ist nur: Wer würde zuerst die Waffenruhe brechen? Ist dies ein ausreichender Grund, Waffenruhen in bestimmten Gebieten generell abzulehnen?
So wie sich die syrische Opposition bei den Verhandlungen verhält, kommt man zu dem Eindruck, dass ihnen der Kampf gegen Assad wichtiger ist als der Weg zum Frieden.


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