Er will nicht für den CDU-Vorsitz kandidieren

Armin Laschet macht den Rückzieher

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet will nun doch nicht für den CDU-Bundesvorsitz kandidieren. Aber die Kandidatur für die künftige Kanzlerschaft schließt er geschickt nicht aus.

Angesichts der aktuellen Lage hat Armin Laschet, derzeit CDU-Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, erklärt, dass er nicht für den CDU-Bundesvorsitz kandidieren möchte. Die erfuhr »Welt-Online« aus CDU-Kreisen. Das Amt des Ministerpräsidenten und das Amt des CDU-Bundesvorsitzenden seien nicht miteinander vereinbar, befand Laschet.

Anders sei es aber, wenn es in Zukunft auch um die mögliche Kanzler-Kandidar gehe. Hier schloss Laschet nichts aus [siehe Berichte »Welt-Online«, »Focus-Online«]. Er betonte, dass die Partei noch gründlich in sich gehen müsste und in ihrer »ganzen Breite und Tiefe zu Wort kommen« müsse.

Damit bleiben Annegret Kramp-Karrenbauer, Jens Spahn und Friedich Merz im Rennen um die Merkel-Nachfolge. Offen bleibt mittlerweile, ob Merkel angesichts der ganzen Entwicklungen es durchhält, bis ans Ende der Legislaturperiode Kanzlerin zu bleiben.

Sven von Storch

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