Flüchtlingskrisen, Bürgerkriege, militärische Konflikte, Wirtschaftskrisen, Glaubenskonflikte, Revolutionen und Gegenrevolutionen: Die arabische Welt hat viele Probleme. In Syrien ist kein Ende des Krieges in Aussicht, im Jemen herrscht immer noch Chaos, die Palästinafrage bleibt ein Dauerproblem, die ägyptische Regierung hat Probleme mit den Muslimbrüdern und den Terroristen im Sinai, der Irak ist immer noch gespalten, der "Islamische Staat" (IS) ist immer noch nicht besiegt, Libyen ist immer noch ein Desaster, in Saudi-Arabien nimmt die Spaltung in Arm und Reich zu, das Verhältnis zum Iran sorgt für Spannungen - und bei vielen Fragen sind die USA und Russland involviert.
Das ist der Flickenteppich, über den die Staats- und Regierungschefs aus 22 Migliedsstaaten reden müssen. Gastgeber ist diesmal Jordaniens König Abdullah II. Die Verhandlungen finden in Konferenzräumen am Ufer des Toten Meeres statt, wie Al-Jazeera berichtete.
Anwesend sind auch der UN-Generalsekretär Antonio Guterres und der UN-Sonderbeauftragte für Syrien, Staffan de Mistura. Wichtige Gäste sind zudem die Gesandten aus den USA und Russland, die ebenfalls an der Konferenz teilnehmen werden.
Große Lösungen werden nicht erwartet. Doch die Konferenz könnte offenbaren, wie die künftigen Kooperationen aussehen werden.


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