Für Apple war es der große Sprung an die Weltspitze, für China war es der Zugang zur Handy- und Smartphone-Technologie. Seit 20 Jahren hat Apple diese Symbiose ausgenutzt, um die Produktionskosten zu drücken. Und ebenso lange nutzen die Chinesen diese Zusammenarbeit, um als Technologie-Macht aufzusteigen.
Heute produziert Apple die Hälfte seiner Produkte in China und macht dort ein Fünftel seines Umsatzes. Nun sollen dort auch Daten gesammelt werden. Um dies aufrechtzuerhalten, muss sich Apple den Vorgaben der KPCh unterwerfen.
Aber Apple bezahlt einen hohen Preis: Überwachung und Zensur. Nun will Apple aber auch ein riesiges Datenzentrum in China aufbauen, wo die Daten der asiatischen Kunden gesammelt werden [siehe Bericht der New York Times]. Hier greifen die chinesischen Zensoren und Behörden ein. Apple muss sich dem Regime aus Peking unterwerfen und Methoden akzeptieren, die im Westen aufgrund des Datenschutzes nicht möglich wären.
Dies ist symptomatisch dafür, wie sich immer mehr westliche Konzerne von China abhängig machen und sich chinesischen Vorgaben beugen.
Für die Welt besteht die Gefahr, dass sich chinesische Standards und Verhältnisse international Schritt für Schritt durchsetzen.


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