Nach der Gremiensitzung der CDU am Montag erklärte die CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer, dass die lancierten YouTube-Videos (u.a. von Rezo) und die einhellige Berichterstattung darüber in über 70 Zeitungsredaktionen so kurz vor der Wahl Auswirkungen auf die Demokratie hätten. Das sei »klare Meinungsmache« gewesen, jammerte sie. Man müsse über neue Regeln im analogen und digitalen Bereich nachdenken.
Interessant in diesem Zusammenhang ist es, dass die großen Parteien wie die CDU völlig immun gegen jede Kritik waren, als es darum ging, EU-kritische Parteien zu denunzieren oder medial schlecht darzustellen. Hier wird mit zweierlei Maßstab gemessen.


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