Wenn es bei der Wahl in Hessern kracht, ist auf Bundesebene nichts mehr ausgeschlossen

Annegret Kramp-Karrenbauer_ Bruch der Großen Koalition und Neuwahlen möglich

Die CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer schließt bei einem Wahl-Desaster in Hessen nicht mehr aus, dass dies auf Bundesebene Folgen haben könnte, die bis zum Bruch der Großen Koalition und zu Neuwahlen führen könnten.

Die Parteien-Welt ist in Bewegung. Wir leben in stürmischen Zeiten. Die Union und die SPD können ihr Boot nicht auf Kurs halten. Gerade die SPD treibt orientierungslos vor sich hin und verliert in Bevölkerung an Rückhalt. Ihr drohen herbe Stimmenverluste.

Einige versuchen nun, das Ruder herumzureißen. Ganz vorne mit dabei: Annegret Kramp-Karrenbauer. Sie schließt nicht mehr aus, dass es nach einem erneuten Wahldesaster zu einem Bruch der Großen Koalition in Berlin kommen könne – oder gar zu Neuwahlen [siehe Berichte »Handelsblatt«, »Welt-Online«].

Klar, dass die Regierung im Bund auf die Ereignisse und Ergebnisse in den Ländern reagieren muss. Das Verhältnis zwischen der Union und der SPD ist ohnehin angespannt. Beide scheinen sich gegenseitig zu lähmen. Doch was wäre die Alternative? Eine Jamaika-Koalition aus Grünen, FDP und Union in Berlin? Falls e spricht zu Neuwahlen kommt, wäre dies der einzige Ausweg für die CDU/CSU, auf Bundesebene weiterhin die führende Rolle zu behalten. Da stellt sich natürlich die Frage, der Kanzler dann noch Angela Merkel hei0ßen wird.

Sven von Storch

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