Grüne Außenministerin hält sich Kanzlerkandidatur weiter offen

Annalena Baerbock hofft auf das Kanzleramt

Wie Annalena Baerbock in einem Interview mit der »Süddeutschen Zeitung« zugab, hält sie sich die Kanzlerkandidatur weiter offen. Auch nach dem Wahldesaster bei der EU-Wahl.

Wir hatten in einem früheren Artikel der »Freien Welt« die Frage oder Vermutung aufgeworfen, ob auf die grünen Politiker Robert Habeck und Annalena Baerbock der Dunning-Kruger-Effekt zutrifft.

Beide waren im letzten Bundestagswahlkampf als mögliche Kanzler diskutiert worden. Beide haben immer noch Lust auf dieses Amt. Beide scheinen sich dieses Amt weiterhin zuzutrauen, obwohl die öffentliche Reaktion auf ihre Amtsführungen als Minister katastrophal ausfällt.

Doch es scheint, als würden sie die massenhafte Kritik ausblenden und sich stattdessen in der Lobhudelei genehmer Medien aalen.

Wie Annalena Baerbock in einem Interview mit der »Süddeutschen Zeitung« zugab, hält sie sich die Kanzlerkandidatur weiter offen [siehe auch Bericht »WEB.de«]. Auch nach dem Wahldesaster bei der EU-Wahl. Doch die Lage könne sich wieder schnell ändern, findet sie. Als Außenministerin habe sie gelernt, dass alles möglich sei. 

Sven von Storch

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