Neue Grenzöffnung sorgt für Verunsicherung

Angst und Unsicherheit bei den griechischen Anwohnern

In vielen Grenzorten Griechenlands und auf mehreren griechischen Inseln haben die Bewohner genug von den ständigen Migrationen. Sie fühlen sich bedroht und verunsichert, beklagen eine massive Einschränkung ihrer Lebensqualität.

In vielen Grenzorten Griechenlands und auf mehreren griechischen Inseln haben die Bewohner genug von den ständigen Migrationen. Sie fühlen sich bedroht und verunsichert, beklagen eine massive Einschränkung ihrer Lebensqualität. Schon 2015 gab es Proteste griechischer Anwohner.

Jetzt geht es wieder los. Durch die Grenzöffnung kommen wieder größere Gruppen von Migranten in unkontrolliertem Ausmaß durch die Orte.

»Focus-Online« zitiert eine griechische Anwohnerin:

»Ich bin es satt, Angst zu haben. Bereits seit 2009 sehe ich in meinem Dorf unbekannte Menschen rein und rausgehen«, sagt eine 40-jährige Lehrerin. Anfangs habe sie Mitleid mit den Menschen gehabt, »aber mittlerweile sehe ich, dass es ein Fass ohne Boden ist. Ich sehe, dass es keine Lösung gibt. Und ich fühle mich die ganze Zeit bedroht.«

Auf der Insel Lesbos belassen es die Bewohner nicht bei wortreichen Beschwerden. Dort versuchten einige Anwohner, die Migranten nicht auf die Insel zu lassen, wie die »Frankfurter Rundschau« berichtete.

Sven von Storch

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