Deutschland macht es wie das totalitäre China:

Ampel-Regierung treibt digitalen Euro voran

Mehr Überwachung, mehr Kontrolle: Das sind die Motivation des Regimes in Peking, den digitalen Yuan voranzutreiben. Brüssel und Berlin eifern hinterher: Sie wollen den digitalen Euro.

In China wird ein neues Währungsmodell experimentell ausprobiert: der digitale Yuan. Die digitale Währung ermöglich es, per Knopfdruck kreiert und verteilt zu werden. Dem Staat ist zudem die perfekte Überwachung des Finanzverhaltens der Bürger an die Hand gegeben [siehe Bericht »Freie Welt«].

Brüssel und Berlin wollen es dem kommunistischen Regime in Peking nachmachen: Die Ampel-Regierung will das Projekt des digitalen Euro voranbringen [siehe Bericht »Handelsblatt«]. Neben der Angst vor anderen digitalen Währungen und vor internationalen Kreditkartenfirmen steht auch die Sorge, dass die Europäische Zentralbank (EZB) an Einfluss verlieren könnte.

Das Problem ist: Wenn die digitalen Währungen erst einmal etabliert sind, ist der Schritt zur Abschaffung des Bargeldes nicht mehr weit. Genau dieser Schritt ist es aber am Ende, der das Ende der bürgerlichen Souveränität und Freiheit einläutet. Daher muss diese Entwicklung mit größter Sorge und Kritik verfolgt werden. Nur wenn die Bürger die Chance haben, einen Teil ihres Sparens und Konsumierens anonym zu gestalten, ist wirkliche Freiheit gegeben. Wenn bei jeder Transaktion eine Regierung oder Organisation den Vorgang überwacht, ist die Freiheit verloren.

Sven von Storch

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