Die hohen Energiepreise werden zur Last für die Industrie und Verbraucher. Besonders nach dem Abschalten der letzten Atomkraftwerke muss Deutschland zunehmend vom Ausland mit Energie und Strom versorgt werden. Besonders Atomstrom aus Frankreich wird benötigt, wie eine Analyse der Bundesnetzagentur bestätigt.
Von Januar bis März hat Deutschland 12,1 Millionen Megawattstunden (MWh) Strom im Ausland eingekauft, wie die Bild-Zeitung berichtete. Das sind 15,2 Prozent mehr als im Vergleich zum Vorjahr. Dagegen ist der Stromexport um 9,8 Prozent gesunken.
Es ist also eine negative Bilanz, wie selbst die Ampel-Regierung zugeben muss. Der FDP-Energieexperte Michael Kruse erklärte gegenüber der Bild-Zeitung: »Die Energiewende der Grünen basiert maßgeblich auf Atomstrom aus Frankreich. Kritisch, denn er steht den Deutschen und den Unternehmen hier nicht so günstig zur Verfügung, wie der Strom aus den gerade abgeschalteten deutschen Kernkraftwerken. Verstehen muss das keiner.«
Und Jens Spahn erklärte: »Die Ampel redet das Stromproblem seit Krisenbeginn klein. Ohne Kernkraft aus Frankreich wären wir aufgeschmissen. Die Ampel ist die Koalition der Atom-Doppelmoral.«
Wenn man den Ausbau der Kernenergie in den anderen europäischen Staaten und weltweit beobachtet, kommt man zu dem Schluss, dass der deutsche Ausstieg aus der Atomkraft einer der größten energiepolitischen Fehler der deutschen Geschichte war, eingefädelt von der Merkel-Regierung und umgesetzt von der grün-dominierten Ampel-Regierung. Es war eine ideologische Tat, die keinerlei Bezug zu wirtschaftlichen Realitäten hatte. Dies wird nun immer offensichtlicher.
Mit der Energiewende schaufelt sich Deutschland sein wirtschaftliches Grab.


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