Die Bundeswehr hat zu wenig Munition. Das ist in der Tat ein großes Manko. Eine Bundeswehr ohne ausreichend Munition ist nicht tauglich, das Land zu verteidigen.
Nun hat das vom SPD-Minister Boris Pistorius geführte Verteidigungsministerium bei Rheinmetall einen Großauftrag eingereicht: Sie hat Artillerie-Munition im Wert von 8,5 Milliarden Euro bestellt [siehe Bericht »n-tv«].
Der Rüstungskonzern kann sich freuen. Es ist nach eigenen Angaben der größte Einzelauftrag der jüngeren Firmengeschichte.
Die Munition soll der Bundeswehr und der Ukraine zugute kommen.
Die entscheidende Frage lautet allerdings: Wie viel dieser Artillerie-Munition landet schließlich bei der Bundeswehr? Und wie viel davon wird direkt an die Ukraine gliefert, um auf Russen abgefeuert zu werden? Zahlen wir Steuerzahler also für unsere eigene Sicherheit? Oder für eine gefahrenvolle Eskalation des Ukrainekrieges?


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