Tausende Bauern demonstrierten in Berlin und anderen Städten mit ihren Treckern gegen den Wegfall der Agrardiesel-Subventionen und gegen die Einführung der Kfz-Steuer für Agrarfahrzeuge.
Die Ampel-Regierung zeigt sich unbeeindruckt. Sie bleibt hart und hält am Vorhaben fest. Durch die Veränderungen erhofft sich die Ampel, fast eine Milliarde Euro pro Jahr mehr einzunehmen. Für die Bauern bedeutet dies, Summen von 10.000 bis 15.000 Euro pro Hof und Jahr mehr zu bezahlen.
Die Wut steigt, weil die Ampel nicht bei der Migration oder bei der Entwicklungshilfe für andere Länder sparen will, sondern stattdessen die eigenen Bürger zur Kasse bittet:
Die Bauern müssen für ihre Agrarfahrzeuge mehr Steuern bezahlen, die Gastronomie wird mit erhöhter Mehrwertsteuer belastet, die Logistik-Branche und Lkw-Fahrer werden von hohen Benzin-Preisen und erhöhten Mautgebühren betroffen sein, die Privathaushalte werden mit hohen Strom- und Heizkosten belastet. Die Liste lässt sich endlos fortsetzen.
Für viele Bauern ist klar: Wenn die Ampel bei ihrem Vorgaben bleibt, wird es bald weitere sehr viel größere Proteste geben.


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