Merz will Trump überzeugen, den Druck auf Putin und Russland zu erhöhen

Am Donnerstag hat Merz seinen Antrittsbesuch im Weißen Haus

Am Donnerstag wird Merz für einen kurzen Besuch in Washington D.C. sein und dort Trump im Weißen Haus besuchen. Die beiden zentralen Themen sind die Ukraine und die US-Zoll-Politik.

Am Donnerstag dieser Woche wird Friedrich Merz für einen kurzen Besuch in Washington D.C. sein [siehe Bericht »n-tv«]. Am Mittwochabend wird er losfliegen und dann im Gästehaus des Präsidenten übernachten. Für den Donnerstag-Vormittag ist schließlich das Treffen mit Donald Trump anberaumt.

Die Presse und internationale Beobachter fangen schon jetzt an zu rätseln, wie das Treffen wohl ausgehen werde. Wie werden die beiden miteinander zurechtkommen? Wird Trump Merz auflaufen lassen wie den südafrikanischen Präsidenten Ramaphosa im Weißen Haus? Trump und Merz hatten sich bislang nur flüchtig gesehen und ein paar Telefonate geführt.

Die wichtigsten Themen werden zum einen der Krieg in der Ukraine sein und zum anderen die US-Zoll-Politik. Merz will Trump davon überzeugen, dass der Druck auf Wladimir Putin erhöht werden müsse. Damit wäre dies eine Rollenumkehr: Zuvor hatte Joe Biden versucht, Olaf Scholz zu überzeugen, den Druck auf Putin zu erhöhen.

Sven von Storch

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