Jetzt wissen wir, was uns blüht, wenn Madame AKK Bundeskanzlerin werden sollte. Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich an einem großen Brocken Außenpolitik verschluckt und malt in einer Grundsatzrede ein größenwahnsinniges Bild von Deutschlands politischer und militärischer Rolle in der Welt.
Wer hat ihr diese Ideen ins Gehirn gepflanzt? Wurde sie von den Amerikanern bearbeitet? Von der EU? Ist das alles auf ihren eigenen Mist gewachsen? Oder war es Ursula von der Leyen?
Ihre großspurigen Ideen von mehr Auslandseinsätzen der Bundeswehr haben bereits für Aufregung gesorgt. Man müsse in Kauf nehmen, dass Militäreinsätze risikoreich seien, dass es auch Tote geben könne und dass Auslandseinsätze viel kosten würden.
Nun legt sie nach: Deutschland soll sich an der Weltpolitik politisch und militärisch beteiligen, und zwar bis an die Grenzen Chinas. Außerdem soll es einen nationalen Sicherheitsrat geben.
Das hört sich an, als ob sie sich bei den Amerikanern beliebt machen möchte oder als ob sie international bestimmten Leuten entgegenkommen möchte. Sie versicherte auch, dass Deutschland seinen Verteidigungsetat massiv erhöhen müsse, um den Bündnisanforderungen nachzukommen.
Eine Erhöhung des Bundeswehretats wäre vermutlich wichtig, aber weniger um im Ausland das Leben unserer Soldaten aufs Spiel zu setzen, als vielmehr die marode Bundeswehr in Ordnung zu bringen, damit die Flugzeuge und Hubschrauber wieder fliegen und die Fahrzeuge wieder fahren und die Schiffe und U-Boote wieder auslaufen können, ohne wegen Ersatzteilmangels verhindert zu sein.
Realität und Vorstellungen klaffen bei Annegret Kramp-Karrenbauer genauso weit auseinander wie bei Ursula von der Leyen. Die Bundeswehr hat mit vielen internen Problemen zu kämpfen. Diese müssten erst einmal gelöst werden, bevor sich die Frage nach weiteren Auslandseinsätzen überhaupt stellt.


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