Es gibt zwei Möglichkeiten zu fragen. Die eine wäre: "Wenn würden sie wählen, wenn man kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre?". Die andere wäre: "Können Sie sich vorstellen, diese oder jene Partei zu wählen?" Die zweite Frage zeigt das mögliche Potenzial an.
AfD jetzt auch beim Wählerpotenzial an der Spitze
Das Wählerpotenzial lag bislang bei den Regierungsparteien höher als bei der AfD. Nun hat sich auch dieser Trend umgedreht. Nachdem bereits bei den normalen Umfragen die AfD (29 Prozent bei INSA) die Union (21 Prozent bei INSA) deutlich überholt hat, ist dies nun auch beim Wählerpotenzial geschehen.
Demnach können sich laut einer jüngsten INSA-Umfrage für die BILD-Zeitung nun 35 Prozent der Bundesbürger vorstellen, die AfD zu wählen. Aber nur 33 Prozent können sich vorstellen, die CDU/CSU zu wählen. Ebenso können sich 33 Prozent vorstellen, die SPD zu wählen.
Die SPD hat von allen Parteien die größten Schwierigkeiten ihr Wählerpotenzial auszuschöpfen. Die AfD kommt ihrem Wählerpotenzial schon sehr nahe.
30 Prozent für die AfD sind locker möglich
Die Tatsache, dass die AfD ihr Wählerpontenzial steigert, zeigt, dass die Schallgrenze von 30 Prozent zum Greifen nahe liegt. Bereits sechs mal in Folge hat die AfD bei den INSA-Umfragen 29 Prozent geholt. Bei den anderen Umfrage-Instituten liegt sie zwischen 27 und 28 Prozent.
Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis die AfD die magische 30-Prozent-Marke knackt. Dann eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten, eine AfD-geführte Regierung zu bilden.


Kommentare
AfD
So lange die Pyramiden in Ägypten stehen, am Bahnhof Stuttgart 21 noch gewerkelt wird (Ewigkeitsprojekte). so lange gibt es keine Koalition der "Brandmauerhelden" mit der AfD. Aber wartet nur, irgendwann platzt auch dem letzten denkenden Deutschen der Kragen und wählt die AfD. Die Umfragen zur Wählergunst zeigen seit Monaten nur eine Richtung für die AfD: Nach OBEN!
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