Die Alternative für Deutschland (AfD) hat in jüngsten Umfragen von FORSA und INSA beeindruckende 25 Prozent erreicht und liegt damit nur knapp hinter der Union (CDU/CSU). Ein Viertel der Deutschen würde derzeit die AfD wählen. Das ist ein klares Zeichen für den Wunsch nach einem Politikwechsel im Land.
Unzufriedenheit mit der aktuellen Regierungskoalition
Die Umfragen, durchgeführt im Juli und Ende August 2025, zeigen, dass die AfD in der Wählergunst deutlich zulegt. Besonders die Unzufriedenheit mit der aktuellen Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD scheint die AfD zu beflügeln. Themen wie eine harte Grenzpolitik, Abschiebung und wirtschaftliche Reformen finden bei vielen Wählern Anklang.
Reaktion auf krisenhaft wahrgenommene Lage in Deutschland
Während die Union unter Bundeskanzler Friedrich Merz an Zustimmung verliert, signalisiert der Aufstieg der AfD eine wachsende Forderung nach alternativen politischen Lösungen. Experten sehen darin eine Reaktion auf die als krisenhaft wahrgenommene Lage in Deutschland, geprägt von wirtschaftlichen Herausforderungen und gesellschaftlichem Wandel. Die AfD positioniert sich dabei als Kraft, die verspricht, »Fehlentscheidungen der Altparteien« zu korrigieren.
Hier die Umfrageergebnisse von FORSA vom 22. bis 28. Juli 2025:
CDU/CSU: 26 Prozent
AfD: 25 Prozent
SPD: 13 Prozent
Grüne: 12 Prozent
Linke: 12 Prozent
FDP: 3 Prozent
BSW: 3 Prozent
Sonstige: 6 Prozent
Hier die Umfrageergebnisse von INSA vom 28. Juli bis 1. August 2025:
CDU/CSU: 27 Prozent
AfD: 25 Prozent
SPD: 15 Prozent
Grüne: 11 Prozent
Linke: 10 Prozent
BSW: 4 Prozent
FDP: 3 Prozent
Sonstige: 5 Prozent
Bürgerliches Lager stärker als das linksrotgrüne Lager
Wenn man das BSW als Sonderform außen vor lässt und die Stimmen für bügerliche Parteien (CDU/CSU, FDP, AfD) und die Stimmen für die linken Parteien (SPD, Grüne, Linke) zusammenzählt, dann überwiegt das bügerliche Lager (laut Forsa) mit 54 Prozent! Das linksrotgrüne Lager kommt zusammen nur auf 37 Prozent. Die AfD ist laut Forsa so stark wie die SPD und die Grünen zusammengenommen.
Das bedeutet im Klartext: Die Mehrheit der Bürger wünscht sich eine eher konservativ-bürgerliche Politik als einen linke Politik.


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