2025 wurden über 124.000 Stellen in der Industrie abgebaut

AfD prangert an: Schwarz-Rot treibt Deindustrialisierung Deutschlands weiter voran

"Die anhaltende Deindustrialisierung wird durch die schwarz-rote Politik immer weiter vorangetrieben. Hohe Steuern, teure Energie, lähmende Bürokratie und ständige Diskussionen über noch mehr Belastungen machen den Wirtschaftsstandort Deutschland zunehmend unattraktiv." 

Friedrich Merz und Lars Klingbeil

Die deutsche Industrie steckt in einer tiefen Krise: Laut der aktuellen Analyse des EY-Industriebarometers Q4 2025 (veröffentlicht am 17. Februar 2026) bauten Unternehmen mit mindestens 50 Beschäftigten im Jahr 2025 insgesamt 124.100 Stellen ab. Das ist ein Rückgang um 2,3 Prozent. 

Ende 2025 waren noch rund 5,38 Millionen Menschen in der Branche beschäftigt. Das ist fast doppelt so viel wie 2024 (minus 56.000 Jobs). Seit dem Vor-Corona-Jahr 2019 summiert sich der Verlust auf 266.200 Stellen oder knapp fünf Prozent.

Massive Einbußen in Schlüsselbranchen

Besonders hart trifft es die Automobilindustrie, die allein 2025 etwa 50.000 Jobs verlor (minus 6,5 Prozent). Seit 2019 schrumpfte die Belegschaft dort um 111.000 Stellen oder 13 Prozent. Stark betroffen sind zudem die Textil- und Bekleidungsindustrie (minus 16 Prozent seit 2019) sowie die Metallindustrie (minus 13 Prozent). 

Umsatz schrumpft weiter – kaum Besserung in Sicht

Der Umsatz der Industrie sank 2025 um 1,1 Prozent (im vierten Quartal sogar um 1,4 Prozent). Seit 2023 beträgt der kumulierte Rückgang fast fünf Prozent. Die Insolvenzen stiegen auf den höchsten Stand seit 2013 (1.483 Verfahren von Januar bis November 2025, plus 11 Prozent). Gründe sind schwache Auftragslage, hoher Wettbewerbsdruck (u. a. aus China) und verzögerte Umstellungen wie in der E-Mobilität.

Eine Trendwende ist nicht in Sicht. Viele Unternehmen haben lange versucht, Jobs zu halten, doch bei anhaltend schwacher Nachfrage und geopolitischen Risiken sind weitere Stellenstreichungen 2026 unvermeidbar. 

AfD macht die Politik der Merz-Klingbeil-Regierung für die Krise mitverantwortlich

Zur Analyse der Beratungsgesellschaft EY zum Stellenabbau in der Industrie erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Leif-Erik Holm:

"Die Industrie hat in Deutschland im Jahr 2025 mehr als 120.000 Jobs abgebaut. Passend dazu stieg die Arbeitslosenzahl im Januar 2026 auf fast 3,1 Millionen Menschen - der höchste Stand seit fast zwölf Jahren. Für jeden abgebauten Arbeitsplatz trägt die Bundesregierung aus Union und SPD die Verantwortung. Die anhaltende Deindustrialisierung wird durch die schwarz-rote Politik immer weiter vorangetrieben. Hohe Steuern, teure Energie, lähmende Bürokratie und ständige Diskussionen über noch mehr Belastungen machen den Wirtschaftsstandort Deutschland zunehmend unattraktiv. 

Besserung ist nicht in Sicht: Reformunwilligkeit steht unter dem Zeugnis des ersten Regierungsjahres. Deutschland kann nur mit klarem marktwirtschaftlichen Kurs wieder auf die Beine kommen: Wir als AfD-Fraktion stehen für eine vernunftorientierte Energiepolitik und deutliche Entlastungen für Bürger und Unternehmen. Gleichzeitig stellen wir den Sozialstaat wieder auf bezahlbare Füße und beschneiden die überbordende Bürokratie auf das notwendige Mindestmaß."

Sven von Storch

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Kommentare

Was mir hier fehlt, ist ein klarer Hinweis darauf, daß man sich die "Diskussionen über noch mehr Belastungen" sparen könnte, wenn man sparen würde.

Und zwar vor allem bei der Rundumversorgung von "Geflüchteten", bei den Klimaschikanen, bei der fremdverordneten Unterstützung der Ukraine, bei der Rüstung und vor allem bei den durch die Sanktionen gegen Russland massiv erhöhten Energiekosten.

Das weis auch unsere(?) Regierung. Wer hindert sie daran, diese Erkenntnisse umzusetzen?

Ekkehardt Fritz Beyer

18.02.2026 | 12:44

... „Die anhaltende Deindustrialisierung wird durch die schwarz-rote Politik immer weiter vorangetrieben. Hohe Steuern, teure Energie, lähmende Bürokratie und ständige Diskussionen über noch mehr Belastungen machen den Wirtschaftsstandort Deutschland zunehmend unattraktiv."

Ist das nicht auch einer der wesentlichen Gründe dafür, dass dieses https://schurken.fandom.com/de/wiki/B%C3%B6ser_Friederich von den Deutschen nach einem Jahr Kanzlerschaft noch schlechter als sein scheinbarer Freund - das Scholz Ole - eingestuft wird???https://rtde.team/inland/270426-merz-abgewirtschaftet-schon-nach-jahr/

 

Wolfgang Lammert

19.02.2026 | 08:33

Außenkanzler MERZ ist in der Wirtschaftspolitik ein TOTALVERSAGER ! Deshalb macht er auch nur Außenpolitik....

Wolfgang Lammert

19.02.2026 | 09:49

Der INSOLVENZEN-KANZLER sollte abdanken

Unter der CDUCSU und SPD Regierung haben die Insolvenzen in Deutschland massiv zugenommen. Der "green deal" ist für viele Unternehmer unbezahlbar, investiert wird von MERZ hauptsächlich in Waffen und die ASYLINDUSTRIE. Wir haben ein großes strukturelles Wirtschaftsproblem und Außenkanzler MERZ wird dieses Problem nicht lösen, SONDERN VERSCHÄRFEN:

Deindustrialisierung live: Warum Firmen jetzt reihenweise dichtmachen | #KrallErklärt

HIER KLÄRT DER VOLKSWIRT DR. MARKUS KRALL ÜBER DIE URSACHEN AUF

Letztendlich manövriert MERZ Deutschland in eine Zwei-Klassen-Gesellschaft:

Auf der einen Seite die Oberschicht und obere Mittelschicht und auf der anderen Seite das Prekariat ! Die Frage ist dann, gegen wen die ganzen gekauften Waffen eingesetzt werden !

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