Nein zum Angriff auf flexible Beschäftigungsmodelle und kleine Betriebe

AfD gegen Regierungspläne zur Verteuerung von Minijobs

AfD prangert an: "Was hier als technische Anpassung verkauft wird, ist in Wahrheit eine schleichende Abschaffung der Minijobs durch die Hintertür. Wer die Kosten für diese Beschäftigungsform massiv erhöht, macht sie wirtschaftlich unattraktiv – und das ganz bewusst."

Minijobs in unterschiedlichen Branchen


Die Bundesregierung plant im Rahmen einer Reform der gesetzlichen Krankenversicherung eine deutliche Erhöhung der Arbeitgeberbeiträge für geringfügig Beschäftigte. Konkret soll der pauschale Krankenversicherungsbeitrag für Minijobs von derzeit 13 Prozent auf rund 17,5 Prozent steigen. Verbände warnen bereits vor gravierenden Folgen für flexible Beschäftigungsformen und insbesondere für kleine und mittelständische Betriebe.

Schleichende Abschaffung der Minijobs durch die Hintertür

Dazu erklärte Franz Bergmüller, tourismuspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag, in einer Pressemitteilung:

"Was hier als technische Anpassung verkauft wird, ist in Wahrheit eine schleichende Abschaffung der Minijobs durch die Hintertür. Wer die Kosten für diese Beschäftigungsform massiv erhöht, macht sie wirtschaftlich unattraktiv – und das ganz bewusst.

Minijobs sind seit Jahrzehnten ein bewährtes Modell. Sie ermöglichen flexible Beschäftigung für Schüler, Studierende, Rentner und Menschen im Nebenerwerb und geben gleichzeitig den Betrieben die notwendige Beweglichkeit, um auf Auftragsschwankungen reagieren zu können."

Pläne betreffen Handwerk, Einzelhandel, Dienstleister und Gastronomie 

"Besonders kleine und mittelständische Unternehmen sind darauf angewiesen. Ob im Handwerk, im Einzelhandel, bei Dienstleistern oder in der Gastronomie – überall werden Minijobber gebraucht, um Spitzen abzufedern. Die Arbeitgeber nehmen dafür bereits heute höhere Lohnnebenkosten in Kauf. Wenn diese jetzt weiter steigen, wird vielen Betrieben schlicht die wirtschaftliche Grundlage entzogen.

Die Bundesregierung macht es sich zu einfach, wenn sie ihre Finanzprobleme im Gesundheitssystem auf dem Rücken der Betriebe löst. Statt strukturelle Reformen anzugehen, wird wieder einmal der Mittelstand zur Kasse gebeten.

Wer so weitermacht, gefährdet Tausende Arbeitsplätze und treibt kleine Betriebe in die Aufgabe. Am Ende verlieren wir nicht nur wirtschaftliche Substanz, sondern auch ein Stück gesellschaftliche Vielfalt und regionale Versorgung.

Die Politik muss endlich begreifen: Wer flexible Beschäftigungsmodelle zerstört, zerstört auch die Grundlage vieler funktionierender Geschäftsmodelle."

Sven von Storch

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Comments

Wenn ein Betrieb den Mindestlohn gesetzlich erhöhen muss, müssen ihn auch die anderen erhöhen. Die Preise gehen in die Höhe weil jeder etwas verdienen muss. Hinterher kommt es auf das Gleiche heraus wie vorher, nur dass sich bald keiner mehr die Waren und den Gaststättenbesuch leisten kann.

Man könnte meinen, das wäre Absicht!

Angeprangert werden sollte aber auch noch die Festschreibung des Mindestlohns.

Hilfskräfte (z.B. Erntehelfer) würden gerne auch für weniger arbeiten, um überhaupt etwas zu verdienen. Und die Arbeitgeber werden lieber darauf verzichten, überhaupt solche Jobs anzubieten, bevor sie draufzahlen. Noch dazu wird durch den Mindestlohn alles teurer.

Ein Schaden für beide Seiten und letztlich für Wirtschaft und Wohlstand!

Siehe 1. Zeile!

Nein, nicht der Arbeitgeber wird belastet sondern die Kosten bleiben letztendlich immer beim Kunden hängen. Und das ist wiederum die Allgemeinheit, welche nun wieder höhere Mieten und sonstige Kosten zu erwarten hat. 

Der Firmeninhaber welcher rechnen kann wird diese Kosten auf die Preise schlagen. Das belastet letztendlich ALLE.

Irgendwie begreift das seit Jahrzehnten nur keiner. 

Die Regierung macht Vorgaben. (alle jubeln)

Der Arbeitgeber folgt (weil er muß -> sonst Gefängnis)

Der Arbeitgeber gleicht die Preise entsprechend der Vorgaben an

Die Allgemeinheit zahlt

Der AG welcher die Preise nicht angleicht oder die Erhöhungen nicht mitmacht, ist früher oder später Pleite oder wird verhaftet. Er macht das also weder aus Bosheit noch aus Habgier!

IHR ALLE zahlt jeden Mist den die Idi..en beschließen. 

Niemand sonst, sondern DU zahlst! Und das (schon) IMMER!

ALLE Kosten landen letztendlich IMMER beim Endverbraucher! ALLE! Er finanziert sie und blutet dafür. Niemand sonst.

Kein AG hat jemals die Kosten für irgendetwas getragen wenn er ein vernunftbegabter Mensch ist. Wovon ich bei den meisten ausgehe. Und die Regierung auch nicht, denn sie hat kein Geld, verdient keines und arbeitet nicht sondern nimmt es nur anderen weg und ist trotz des massiven Raubes am Bürgen ständig pleite da ihr die Vernunftbegabung völlig abhanden gekommen ist. 

Ohne den Endverbraucher wäre die Regierung so bettelarm wie ein neugeborenes Kind und hätte nichtmal Kleider am Leib.

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